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- Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil1: Sydney to Cairns
What a busy day!
Frühstück gab es heute ausserhalb des Hotels in einer der ältesten Einkaufs-Passagen Sydneys: The Strand.

Ich bestellte mir einen „Flat White“, einen guten Kaffee mit relativ wenig geschäumter Milch. Wie ein Cappuccino, aber mit weniger Milch. Die Kunst der Verzierung ist in Australien sehr wichtig, nicht aber zum Ablenken vom schlechten Kaffee, sondern zur Verschönerung des Kunstwerkes und zur Steigerung des Genusses. Der Kaffee selber ist jeweils ausgezeichnet und bedarf keinerlei Ablenkung.

Mein Frühstück bestand aus einem „Blueberry Bagel with Cream Cheese“. Zwar sehr schmackhaft, fürs Auge aber eher gruusig! Der Bagel sieht sehr krank aus, löste aber bei mir nichts aus, ausser eines lange anhaltendes Wohlgefühles im Magen.
Anschliessend besuchten wir noch diverse Telecom-Anbieter in der Nähe des Hotels auf der Suche nach einer verlässlichen Lösung für den Internet Zugang unterwegs. Alle Anbieter haben gute Lösungen im Angebot, sobald wir aber unsere geplante Route erwähnten, kam meist Telstra zur Sprachen. Dieser hat das beste Netz im Outback und nach der zweiten Empfehlung von einem Konkurrenten war unsere Entscheidung klar. Nun bin ich stolzer Besitzer eines portablen Hotspots mit einer Prepaid-Karte von Telstra. Zwar relativ teuer, dafür aber zuverlässig.
Kurz vor Mittag übernahmen wir unseren Camper, das Schneckenhaus für die nächsten neun Wochen. Die Ausfahrt aus dem Gelände des Vermieters war wir erwartet: Ein Hochgefühl im Wissen, dass nun eine lange Zeit ohne konkreten Plan und ein halber Kontinent zur Entdeckung vor uns liegt!
Ein wichtiger Besuch galt einem Einkaufszentrum, wo wir die ersten Einkäufe tätigten. Von „Chlüppli“ für die Wäsche über Wein und Bier bis hin zu Pfeffer und Salz beschafften wir uns die absolut lebensnotwendigen Güter. Auch einige grosse Becher des ausgezeichneten australischen Joghurts warten nun im Kühlschrank auf das morgige Frühstück. Ich ebenfalls!
Anschliessend waren wir bei leider nicht gerade optimalem Wetter auf dem Weg zu unserem ersten Campingplatz. Zwar kein Regen aber doch ein ziemlich bewölkter Himmel bei knapp 25 Grad.

Der Schock kam dann bei der Einfahrt in den Campground, Das Rollende Hotel! Zwar ohne die sonst übliche deutsche PA-PA Autonummer, aber trotzdem unverkennbar diese Organisation! Wir waren noch kaum je an einem Ort auf der Welt, wo wir denen nicht begegneten. Solche Sachen finden sich nicht in 5*-Hotels, doch stören sie auf einem australischen Campground nicht gross, da diese genügend gross sind.
