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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil1: Sydney to Cairns
30. Januar 2012

Auto im Service - wir profitieren

Unser Camper hätte in den nächsten Wochen ohnehin einen Routine-Service gebraucht und da wir ab Cairns über lange Strecken ausserhalb der Zivilisation sein werden, wollten wir dies heute erledigen. Bereits gestern meldeten wir uns deshalb beim Vermieter und er versprach uns für heute ein Ersatzfahrzeug.

Ein Toyota-Landcruiser stand dann auch am Morgen bereit und Brigitte kam so zu ihrem ersten Fahrvergnügen in Australien, da ich mit einem handgeschalteten Fahrzeug nicht zurecht komme. Wir benutzten die Gelegenheit und besuchten einen grossen Stausee in den Bergen hinter Cairns, der inmitten des tropischen Regenwaldes liegt.

Bereits die Fahrt zum See führte uns durch den Wald, der immer wieder von Farnbäumen durchsetzt war. Neben den riesigen Bäumen wirkten diese aber eher zierlich und klein.

Immer wieder faszinierend sind die Farnwedel, die gerade am Wachsen sind. Die noch teilweise eingerollten Blätter geben sehr dekorative Motive ab. Unsere Farne zeigen genau die selben Muster, nur natürlich einige Schuhnummern kleiner.

Der See vom Aussichtspunkt aus, hier wird der grösste Teil des Trinkwassers von Cairns gespeichert, bevor es dann im Tal zum Trinken vorbereitet wird. Die kleine Insel im See ist vollständig von Regenwald überzogen.

Immer wieder bieten sich schöne Aussichten auf Cairns, eine Stadt in den Tropen, oder wie sie von sich selber sagt, eine Stadt im Garten!

Ein passionierter Birdwatcher war heute auch beim Stausee und suchte nach ihm unbekannten Vögeln. Da er diesem Hobby schon viele Jahre nachgeht, gibt es fast keine mehr, die er nicht kennt. Also hatten wir etwas Gelegenheit mit ihm zu plaudern. Er entpuppte sich als ehemaliger Engländer, der die letzten 9 Jahre in den Kimberleys verbrachte, wo er zusammen mit seiner Frau eine Viehzuchtstation managte. Nun ist er pensioniert und lebt in Cairns, wo ihm das Klima passt. Weiter im Süden Australiens sei es ihm zu kalt. Als ich ihn fragte, ob er jemals wieder nach England zurückkehren wollte, schaute er mich nur an, als ob ich ihn nun gerade schwer beleidigt hätte.

Seine Viehzuchstation war - zumindest nach seinen Erzählungen - sehr beeindruckend. 4‘000 km2 Fläche mit 8‘000 Rindern, die ausschliesslich Fleischlieferanten waren. Das Fleisch wurde von Darwin nach Indonesien verschifft. Seine Station war 200 km nördlich der Gibb-River-Road in den Kimberleys, diese selber ist nicht geteert und führt nach Aussage vieler Reisender durch eine der schönsten Landschaften Australiens.

War die Gibb-River-Road erstmal erreicht, waren es noch 500 km bis nach Kununurra und zur ersten Teerstrasse. Von dort nochmals 800 km bis nach Darwin, wo der Schlachthof steht und wo die Rinder schliesslich verarbeitet wurden.

Neben den Rindern leben in der Kimberley-Gegend auch viele Wildpferde, die nicht in diese Landschaft gehören und deshalb auch gejagt werden. Auf seiner Farm lebten immer etwa 450 Pferde, von denen jedes Jahr zwischen 50 und 100 Stück abgeknallt wurden. Das Fleisch wird nicht verwertet, sondern verrottet einfach in der Landschaft. Ab und zu fressen die Wildhunde die toten Tiere, sonst werden sie einfach wieder zu Erde.

Damit die Hengste getötet werden können, müssen sie zuerst einmal eingefangen werden. Eine ganz natürliche Methode hilft dabei: Eine läufige Stute wird losgelassen, sie trägt einen Sender um den Hals; sie wird als Judas bezeichnet und als solcher lockt sie die Hengste an, welche dann einzeln erschossen werden können. Die Stute wird anschliessend einfach wieder losgeschickt, wo sie den nächsten Batch anlockt.

Da seine Farm zu gross für eine lückenlose Überwachung war, wurden die Kühe nur ab und zu gezählt und da das Verhältnis von Kühen und Stieren natürlicherweise 50:50 ist, mussten ab und zu überzählige Stiere getötet werden. Dies geschah meist per Helikopter, von denen aus die überzähligen Tiere aufgespürt und erschossen wurden. Auch sie blieben einfach in der Natur liegen, der Abtransport ist viel zu aufwändig und teuer.

Dasselbe machte Australien auch in den letzten Jahren mit tausenden verwilderten Kamelen, die von den Afghanis einfach ausgesetzt wurden, nachdem sie beim Bau der Bahnlinie von Adelaide nach Alice Springs und weiter nach Darwin eingesetzt wurden. Tausende von Kamelen leben im Red-Center und richten riesige Schäden an der dünnen Vegetation an, so dass die einheimischen Tierarten nicht genug Fressbares finden.

Ein interessantes Gespräch, welches mehr Lust auf eine kommende Reise macht: Cairns - Darwin - Broome - Alice Springs - Cairns. Das geht aber nur mit einem Allrad Fahrzeug und noch besser mit zwei Fahrzeugen. Irgendwann können wir sicher noch jemanden überzeugen, diese Herausforderung mit uns zusammen anzugehen.

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