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- Kategorie: Down Under 09/10 - Australia - Back to Adelaide
Kakadu Nationalpark – Auf dem Land
Von Katherine sind es nur etwas mehr als 150 km bis in den Kakadu Nationalpark, wo wir bei der ersten Gelegenheit bei Cooinda campen. Nach dem Nachtessen – Ratatouille und ein hervorragendes Hohrückensteak ist um 20:15 die Temperatur immer noch weit über 30 Grad und die Luftfeuchtigkeit beträgt immer noch gute 95% (meine Schätzung auf Grund des laufenden Schweisses).
Diese Konditionen gefallen auch einem ganzen Schwarm von Motten, Fliegen, Schaben, Mücken, Fruchtfliegen, fliegenden Ameisen und noch viel mehr „Geschmeiss“, die uns umschwärmen. Zum Glück sind auch einige Fledermäuse und Kröten unterwegs, die halten aber mit dem Angebot bei weitem nicht mit. Zum Glück ist unser Camper mit Klimaanlage ausgerüstet, so dass wir auf eine kühle Nacht mit angenehmer Luftfeuchtigkeit warten.

Auf dem Weg von Katherine zum Park fanden auf beiden Seiten der Strasse sogenannte „prescribed burnings“ statt. Mit diesen geplanten Bränden soll das Brennmaterial reduziert werden, damit verheerende Waldbrände verhindert werden können. Die Rauchwolken waren auch so sehr beunruhigend, vor allem da keine Feuerwehr oder sonstige Personen in Sichtweite waren.

Vor zwei Tagen fielen hier im Park sehr starke Niederschläge. Am Ende der Regenzeit kann der bereits gesättige Boden das Wasser kaum aufnehmen und so bleibt es auf weiten Strecken liegen.

Viele Bäume, meist Paperbark (eine Art Eukalyptus) stehen im knietiefen Wasser was sie aber nicht schädigt, denn sie haben auch Luftwurzeln, die ihnen das Atmen auch so ermöglichen.

Je weiter wir in Richtung Äquator unterwegs sind, desto höher werden die Termitenhügel. Hier sind sie teilweise bis zu 5 m hoch, die Farbe der Eukalypten passt sehr gut zur Farbe der Bauten.
