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- Kategorie: Kanaren 09
Die Westküste
Bereist beim Aufwachen hörten wir seltsame Geräusche, die ich erst nach genauerem Hinhören richtig einordnen konnte. Weiter unten ertönt ein Hörbeispiel, die Tonqualität ist leider nicht gut, mein Tonstudio ist auf Reisen offensichtlich eher ungenügend. Als geübter Tierstimmen Erkennerin und Erkenner haben unsere Leser sicher keine Mühe mit der Identifikation. Ein Hinweis noch: In Griechenland liefern diese Viecher den Grundstoff für einen bekannten Käse und weiter besteht eine gute Chance, dass eines Ihrer Kleidungsstücke aus Bestandteilen gefertigt ist.
Das Hörbeispiel:
Nach einem gemütlichen Frühstück auf unserer Terrasse fuhren wir zuerst nach Puerto Naos, einem gemütlichen Dörflein am Meer. Einheimische und Touristen haben hier ihre Wohnungen an einem schwarzen Strand, direkt am Atlantik. Die ganze Gegend ist geprägt vom Vulkanismus, welchem hier auch der Sand seine Farbe verdankt. Von Puerto Naos aus führt die Strasse noch etwa 5 Kilometer nach Süden, bevor sie dann von einer Steilküste unterbrochen wird.
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Etwas nördlich von Puerto Naos liegt ein Strand „La Bombilla“ genannt, dessen Name bei der Ansicht der grossen, runden Steine einen Sinn ergibt. Auch der Fels zeigt seine vulkanische Herkunft: Basalt ist von einer Schicht rötlicher Lava überdeckt, das ganze ist dann wieder mit einer Schicht von Basalt überdeckt – ein richtiges Sandwich! |
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An dieser Küste werden vor allem Bananen angebaut, Gewächshäuser und Terrassen prägen die Landschaft. Viele der Bananenstauden sind voller Blüten und tragen gleichzeitig auch schon die typischen, kleinen Kanarischen Bananen |
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Ein schönes Exemplar einer Bananenblüte. |
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Auch die grossen Opuntien sind zur Zeit in voller Blüte, gelb und violett sind die verbreitetsten Farben. |




