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- Kategorie: Puglia 23
Über Nardò nach Taranto
Unser nächstes Ziel hiess heute Taranto und auf dem Weg dorthin lag die kleine Ortschaft Nardò. Etwas mehr als 30’000 Einwohner nennen diese Stadt Heimat.

Die Piazza Salandra ist das eigentliche Zentrum der Stadt. Angeblich bereits im 5. Jhdt. wurde der Grundstein zu dieser Platzanlage gelegt. Im Zentrum des Platzes steht die Säule der Guglia dell’Immacolata. Diese wurde 1769 hier aufgestellt. Insgesamt stehen im eigentlichen Zentrum 8 Kirchen, eine grösser, als die anderen. Unglaublich, wieviel Geld so verbaut wurde!

Der Legende nach soll die Stadt genau an dieser Stelle errichtet worden sein, weil genau da ein Stier mit seinen Beinen am Boden gescharrt habe und sofort Wasser aus dem Boden austrat.

Der zentrale Platz wird von einigen hübschen Häusern gesäumt. Es gibt rund um den Platz noch einige Cafés, in einem davon genossen wir unseren Morgenespresso in der Sonne.

Schliesslich erreichten wir am früheren Nachmittag Tarent, wo wir uns auf eine Stadtwanderung in der Altstadt machten. Das Schloss von Otranto dient heute der Armee als Hauptquartier. Die dicken Mauern hinterlassen immer noch einen pompösen Eindruck. Für moderne Waffen wären diese aber kein Problem, Dicke allein hilft heute nicht, es gibt nur mehr Schutt.

Im Zentrum der Altstadt steht die Cattedrale San Cataldo, die bereits im 11. Jhdt. erbaut wurde. Die Altstadt selber ist stark zerfallen, die meisten Häuser sind in sehr schlechtem Zustand. Lediglich einige wenige Häuser sind renoviert, bei vielen müsste noch viel gearbeitet werden. Nur fehlt dazu das notwendige Geld. In den schmalen Gassen können moderne Baumaschinen nur schwer eingesetzt werden.

Die vergoldete Holzdecke der Cattedrale wiederum stammt aus dem 17. Jhdt.
