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- Kategorie: Ostern 13: Südfrankreich
Ein Wahrzeichen Südfrankreichs

Der Pont du Gare liegt knappe 30 km westlich von Avignon, ist aber gut zu erreichen. Das Bauwerk stammt aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung und diente den Römern als Wasserleitung von der Quelle nahe Uzès nach Nîmes. Das Wasser wurde über 50 km transportiert! Der kleine Fluss Gare wurde mit diesem imposanten Bauwerk überquert. Heute stehen nur noch Teile des Aquäduktes, viele weitere Bogen wurde im Mittelalter abgebrochen und die Steine fanden für andere Bauten Verwendung. Als eine der wichtigsten Attraktionen zieht der Pont du Gare jedes Jahr viele Besucher an.

Ein weiteres Bild, diesmal nicht vom Flussufer, sondern von einem Aussichtspunkt auf Augenhöhe mit den obersten Teilen des Aquäduktes.

Im Frühling blühen viele wilde Blumen zwischen den Steinen. Wilde Iris sind recht häufig, mit ihrem leuchtenden Gelb setzen sie schöne Farbtupfer in die Landschaft.

Anschliessend an die Besichtigung des Pont du Gare fuhren wir weiter nach Nîmes, dem Zielort des Wassers, welches über den Pont du Gare geführt wurde. Nîmes war für die Römer eine wichtige Stadt, ein grosses und gut erhaltenes Amphitheater zeugt noch heute von der ehemaligen Bedeutung. Das Theater ist so gross, dass es kaum auf ein einzelnes Bild passt.

Den Abschluss des Ausfluges machte die Stadt Avignon, welche auf der gegenüberliegenden Seite der Rhone liegt. Die Brücke an linken Bildrand ist der berühmte Pont d'Avignon, welche heute in der Mitte des Flusses abbricht. 1668 riss eine gigantische Flut der Rhone den Rest der Brücke mit.
