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- Kategorie: Ostern 13: Südfrankreich
Nach etwa 30 Jahren zurück in einer schönen Gegend
Heute machten wir uns auf den Weg in Richtung Camargue. Der Mistral war zwar unangenehm kühl, jedoch verjagte er die Wolken, was uns einen schön blauen Himmel bescherte.

Der erste Stopp galt dem Schoss von Tarascon, welches vom König René um 1450 erbaut wurde. René wurde berühmt als Gründer des Ordens des Croissannts! Vom Dach des Schlosses zeigt sich die Ortschaft im schönsten Licht.

Das Schloss selber liegt am Ufer der Rhone; es ist eine richtige Trutzburg. Im Innern wurde es leider völlig verwüstet, nach dem Sturz des Königs diente es während vieler Jahre als Gefängnis, bevor es wieder restauriert wurde. Heute ist es eine Touristen-Attraktion erster Güte.

Vom Ufer der Rhone aus gesehen ist das Schloss beeindruckend! Die dicken Mauern hielten mögliche Angreifer schon beim ersten Anblick von jedem Angriff ab.

Tarascon verfügt über eine symbolische Figur: Den Drachen Tarasque, welcher hier Leute frass, bevor er von der heiligen Martha mit ihrem Gesang besänftigt und von den Bewohnern mit Steinen getötet wurde.

Unser nächster Halt galt den Flamingos in der Camargue. Diese Vögel sind hier recht häufig, insbesondere gefallen ihnen die Salzpfannen, in welchen die Salinen das Meerwasser verdunsten lassen, bevor sie das zurückbleibende Salz ernten.

Die Ortschaft Les Saintes Maries de la Mer war eine der ersten Destinationen, welche ich zusammen mit meinem Freund Daniel 1975 auf einer Südfrankreich Reise (mit seinem Triumph Spitfire) besuchte. Damals waren hier einige wenige Häuser zu finden, heute ist die Ortschaft eine kleine Stadt mit sehr vielen Feriensiedlungen. Nicht wieder zu erkennen! Lediglich die Kirche mit dem speziellen Glockenturm ist noch dieselbe. Der Turm erinnert mich mehr an Mexico, wo viele der Kirchen so ausgerüstet sind.

Diese Kirche steht in Merida, auf der Halbinsel Yucatan in Mexico.
