Im August 19 treffe ich mich mit ehemaligen Geschäftskollegen in Schweden. Tommie stammt aus Schweden, Simon hingegen aus Malaysia. Wir lernten uns im Zusammenhang mit Software kennen, welche wir in unseren Ländern und mit unseren Firmen vertrieben. Anlässlich meherer Treffen in den USA und auch in England kamen wir über die Jahre immer wieder zusammen und es bildete sich eine Freundschaft.
Nun wollen wir und zusammen die Gegend rund um Tommie's Wohnort ansehen. Ich freue mich auch auf den Austausch über längst vergangene Zeiten!
Für mich ist dies die erste Reise in den Norden überhaupt. Zwar war ich schon einige Male am Flughafen Stockholm, aber nur zum Umsteigen.
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Die Fahrt von unserem gestrigen Hotel nach Tidaholm, wo Simon und ich heute Tommie, unseren Reisepartner treffen wollten, war relativ langweilig. Die etwas mehr als 360 km durch meist dichten Wald ohne grosse Aussicht nötigten uns mit einigen Halten unterwegs nahezu 6 Stunden ab.

Einer der wenigen Weitblicke zeigte dann bereits abgeerntete Getreidefelder, welche noch voller Strohballen waren. Während es fast während des ganzen Vormittages wie aus Kübeln regnete, klarte der Himmel nach dem Mittag auf und die Sonne zauberte traumhafte Wolken an den grauen Himmel. Mit etwas Weitsicht.und einer vom Himmel lachenden Sonne sieht die Welt doch schon ganz anders aus!
Als wir in Tindaholm ankamen, war Tommie schon vor unserem AirBnB Haus und erwartete unsere Ankunft. Er wohnt in einer kleinen Ortschaft an einem grossen See in der Gegend, dort gab es aber für us keine freien Unterkünfte, so dass wir hier übernachten mussten.

Bald machten wir uns auf den Weg ins Zentrum des Dorfes, wo ich ein Bild meiner beiden Begleiter schoss. Links ist Tommie zu sehen und rechts Simon. Beide sind knpap 70 Jahre alt und beide kenne ich aus meiner beruflichen Tätigkeit. Beide waren Distributoren derselben Software, welche auch meine Firma vertrieb. Tommie arbeitete in Schweden, Simon in Malaysia. Wir trafen uns in den 90-er und 20-er Jahren öfter an verschiedenen Orten zu geschäftlichen Treffen. Simon besuchte ich vor langer Zeit einmal in Kuala Lumpur / Malaysia, als ich zum ersten Mal in jener Weltgegend unterwegs war.

Tindaholm selber ist eine kleine Ortschaft, unter anderem gibt es selbstverständlich auch eine Kirche, welche gut im Schuss ist.

Tommie erzählte uns, dass nahezu jede Ortschaft in Schweden über ein solches Stadshotell verfügt. Meist sind dies recht einfache Hotels, aber immer ist ein recht gutes Restaurant angeschlossen, welches typisch schwedische Küche anbietet. Dieses Restaurant war heute leider geschlossen, so dass wir uns ein anderes Lokal suchen mussten. Die einzig geöffnete Alternative war ein griechisches Restaurant, welche aber fast ausschliesslich Pizzen und Kebab anbot. Geführt wurde es von einer Familie aus Südost-Europa mit offenbar eher schwachen Kenntnissen der schwedischen Sprache. Die Pizza selber war aber durchaus gut.
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Nach einem knapp 2-stündigen Flug landete ich heute planmässig in Stockholm. Nachdem es in Zürich beim Start stark regnete und der Flug über weite Strecken eher unruhig war, schien in Stockholm zum Glück die Sonne und die Temperatur lag bei angenehmen 21 Grad.
Mein Reisegefährte Simon aus Kuala Lumpur hatte heute leider das Pech, dass sein Flug von London nach Stockholm annulliert wurde. Er musste sich einen neuen Flug buchen und statt dass er um 15:30 Uhr hier angekommen wäre, wird er erst um 22:30 Uhr hier sein.
Ich übernahm zuerst meinen Mietwagen, und fuhr dann in mein Hotel. Als ich eingecheckt war, wollte ich etwas die Umgebung erkunden und fuhr deshalb in einem kleinen Ort am Meer.

Mein erstes Bild, dass ich in Schweden heute schoss, zeigt ein vielleicht typisches Haus am Meer. Rote Wände mit weissen Fenster-Rahmen lassen es im warmen Abendlich sehr schön erscheinen.

Die Ort Sigtuna liegt an einem kleinen Meeresarm etwas nördlich von Stockholm. Die kleine Ortschaft ist hübsch herausgeputzt, es gibt an der Hauptstrasse einige Souvenirgeschäfte sowie auch Restaurants und Cafés.

Eine alte Kirche ist ebenfalls gut im Schuss und offenbar noch in Gebrauch, auch wenn am heutigen Mittwoch gerade nichts los war.

Diese Telefonkabine wird im Land der der Erfinder der Mobil-Kommunikation (die ersten Mobil-Telefone stammten von Erickson, einer schwedischen Firma) kaum mehr gebraucht. Sie wurde in eine Buchtauschstelle umfunktioniert. Bewohner können hier Bücher ausleihen und auch nicht mehr gebrauchte Bücher deponieren, damit diese von anderen gelesen werden können.

Ich schloss meinen Spaziergang entlang dem Meer und durch die Ortschaft mit einem feinen Nachtessen in einem Restaurant direkt am Meer ab. Ein gelungener Start zu einer hoffentlich interessanten und schönen Reise im Norden. Für mich ist es das erste Mal, dass ich so hoch im Norden unterwegs bin. Ohne dass ich mich mit ehemaligen Geschäftskollegen treffen würde, werde ich wohl kaum je in dieser Gegend gereist.
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