- Details
- Kategorie: Sweden 19
Fahrt nach Tidaholm
Die Fahrt von unserem gestrigen Hotel nach Tidaholm, wo Simon und ich heute Tommie, unseren Reisepartner treffen wollten, war relativ langweilig. Die etwas mehr als 360 km durch meist dichten Wald ohne grosse Aussicht nötigten uns mit einigen Halten unterwegs nahezu 6 Stunden ab.

Einer der wenigen Weitblicke zeigte dann bereits abgeerntete Getreidefelder, welche noch voller Strohballen waren. Während es fast während des ganzen Vormittages wie aus Kübeln regnete, klarte der Himmel nach dem Mittag auf und die Sonne zauberte traumhafte Wolken an den grauen Himmel. Mit etwas Weitsicht.und einer vom Himmel lachenden Sonne sieht die Welt doch schon ganz anders aus!
Als wir in Tindaholm ankamen, war Tommie schon vor unserem AirBnB Haus und erwartete unsere Ankunft. Er wohnt in einer kleinen Ortschaft an einem grossen See in der Gegend, dort gab es aber für us keine freien Unterkünfte, so dass wir hier übernachten mussten.

Bald machten wir uns auf den Weg ins Zentrum des Dorfes, wo ich ein Bild meiner beiden Begleiter schoss. Links ist Tommie zu sehen und rechts Simon. Beide sind knpap 70 Jahre alt und beide kenne ich aus meiner beruflichen Tätigkeit. Beide waren Distributoren derselben Software, welche auch meine Firma vertrieb. Tommie arbeitete in Schweden, Simon in Malaysia. Wir trafen uns in den 90-er und 20-er Jahren öfter an verschiedenen Orten zu geschäftlichen Treffen. Simon besuchte ich vor langer Zeit einmal in Kuala Lumpur / Malaysia, als ich zum ersten Mal in jener Weltgegend unterwegs war.

Tindaholm selber ist eine kleine Ortschaft, unter anderem gibt es selbstverständlich auch eine Kirche, welche gut im Schuss ist.

Tommie erzählte uns, dass nahezu jede Ortschaft in Schweden über ein solches Stadshotell verfügt. Meist sind dies recht einfache Hotels, aber immer ist ein recht gutes Restaurant angeschlossen, welches typisch schwedische Küche anbietet. Dieses Restaurant war heute leider geschlossen, so dass wir uns ein anderes Lokal suchen mussten. Die einzig geöffnete Alternative war ein griechisches Restaurant, welche aber fast ausschliesslich Pizzen und Kebab anbot. Geführt wurde es von einer Familie aus Südost-Europa mit offenbar eher schwachen Kenntnissen der schwedischen Sprache. Die Pizza selber war aber durchaus gut.
