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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Schon wieder in Santiago, diesmal Santiago de Cuba
Am 9. Dezember flog ich von Santiago de Chile nach Lima und drei Wochen später bin ich wieder in Santiago, diesmal aber im Süden von Kuba, einige tausend Kilometer nördlich von Chile.
Der Check-In in unserem Hotel war für mich heute eine längere Prozedur: Das erste Zimmer war auf einem Geschoss, wo in den Zimmern geraucht werden konnte. Unerträglicher Gestank liess mich das Zimmer wechseln. Vom 6 Geschoss ging es hoch in das 14. Geschoss, welches unmittelbar auf das 12. Geschoss folgte (!). Das erste Zimmer liess sich mit meinem elektronischen Schlüssel nicht öffnen, also ging ich nochmals zum Empfang. Die nette Dame programmierte einen neuen Schlüssel, welcher aber wiederum nicht funktionierte. Also nochmals zum Empfang und wieder ein neuer Schlüssel. Diesmal kam ein Mitarbeiter der Rezeption mit, auch er hatte mit meinem neuen Schlüssel keinen Erfolg, sein Passepartout funktionierte hingegen problemlos und er versprach mir einen neuen Schlüssel. Als ich den Safe öffnen wollte, war dieser abgeschlossen und ich rief beim Empfang an, worauf mir eine nette Damen den Safe öffnete und ich meine Sachen einschliessen konnte.
Als ich mich mit Bruno in der Lobby treffen wollte, probierte ich meinen soeben erhaltenen Schlüssel nochmals aus und siehe da, auch dieser funktionierte nicht. Nun beschloss die Dame, mir nochmals ein anderes Zimmer zu geben, ich ging mit dem Empfangsmitarbeiter hoch und wir versuchten erfolglos, das neue Zimmer zu öffnen, sein Schlüssel funktionierte problemlos, meiner hingegen nicht.
Zurück beim Empfang war die nette Dame ratlos und verzweifelt. Sie versprach mir, das Problem innert nützlicher Frist zu lösen und wir beschlossen, die Zeit am Pool zu verbringen, bevor wir am späteren Nachmittag ins Stadtzentrum gehen wollten. Als ich nach 2 Stunden wieder am Empfang stand, meinte die Dame, nun sei alles gut, sie hätten die Schliessanlage für das 14. Geschoss komplett neu starten müssen. Tatsächlich, nun war alles i.O. Ein Boot tut eben immer gut!

Um 16:28 am 28. Dezember lag die Temperatur im Zentrum von Santiago noch bei 28 Grad. Wunderbar bei trockener Luft mit wenig Wind.

Im Zentrum Santiagos gibt es einen grossen Platz, die Plaza Céspedes, dir frühere Plaza de Armas. Am nördlichen Ende des Platzes liegt das Ajuntamiento, das Bürgermeisteramt. Hier wurde am 1. Januar 1959 Geschichte geschrieben, als Fidel Castro vom zentralen Balkon aus den Sieg der Revolution über das verhasste Batista-Regime verkündete. Von hier aus setzte er schliesslich zusammen mit seinen Kollegen den Marsch in Richtung Havanna fort, wo sie wenig später triumphal einzogen.

Am gegenüberliegenden Ende des Platzes steht die Cathedral de Nuestra Señora de la Asunción, die Stadtkathedrale Santiagos. Diese wurde bereits 1522 an dieser Stelle errichtet, jedoch nicht in ihrer heutigen Form. Erdbeben und Piraten zerstörten sie mehrfach, 1662 klaute ein Brite sogar die Glocken, nachdem er das Dach der Kirche weg gesprengt hatte. 1670 begann die Konstruktion einer neuen Kirche, welche 1675 fertig gestellt wurde. Bereits drei Jahre später wurde jedoch auch sie Opfer eines grossen Erdbebens. In der jetzigen Form steht die Kathedrale seit 1818.

Baseball ist auch in Kuba ein wichtiger Sport, auch wenn er vom Feind im Norden stammt. Diese Jungs trainieren mit einem Mentor, über einen Ball verfügen sie nicht, statt dessen verwenden sie Kronkorken, welche den Zweck auch erfüllen. Da die Bälle sehr klein sind, kann auch der Schlagstock viel kleiner sein. Ein normaler Stecken muss ausreichen.

Nicht nur Baseball ist eine beliebte Sportart, auch der europäische Fussball wird viel gespielt. Vor diesem Haus im fortgeschrittenen Verfall spielt sich offensichtlich gut Fussball. Die meisten Kubaner lassen sich vom zunehmenden Verfall ihrer Städte nicht von ihrer Lebensfreude abbringen. Ein Leben in der Müllhalde mit einem Lächeln auf dem Gesicht fand ich bisher nur in Kuba.
Der Check-In in unserem Hotel war für mich heute eine längere Prozedur: Das erste Zimmer war auf einem Geschoss, wo in den Zimmern geraucht werden konnte. Unerträglicher Gestank liess mich das Zimmer wechseln. Vom 6 Geschoss ging es hoch in das 14. Geschoss, welches unmittelbar auf das 12. Geschoss folgte (!). Das erste Zimmer liess sich mit meinem elektronischen Schlüssel nicht öffnen, also ging ich nochmals zum Empfang. Die nette Dame programmierte einen neuen Schlüssel, welcher aber wiederum nicht funktionierte. Also nochmals zum Empfang und wieder ein neuer Schlüssel. Diesmal kam ein Mitarbeiter der Rezeption mit, auch er hatte mit meinem neuen Schlüssel keinen Erfolg, sein Passepartout funktionierte hingegen problemlos und er versprach mir einen neuen Schlüssel. Als ich den Safe öffnen wollte, war dieser abgeschlossen und ich rief beim Empfang an, worauf mir eine nette Damen den Safe öffnete und ich meine Sachen einschliessen konnte.
Als ich mich mit Bruno in der Lobby treffen wollte, probierte ich meinen soeben erhaltenen Schlüssel nochmals aus und siehe da, auch dieser funktionierte nicht. Nun beschloss die Dame, mir nochmals ein anderes Zimmer zu geben, ich ging mit dem Empfangsmitarbeiter hoch und wir versuchten erfolglos, das neue Zimmer zu öffnen, sein Schlüssel funktionierte problemlos, meiner hingegen nicht.
Zurück beim Empfang war die nette Dame ratlos und verzweifelt. Sie versprach mir, das Problem innert nützlicher Frist zu lösen und wir beschlossen, die Zeit am Pool zu verbringen, bevor wir am späteren Nachmittag ins Stadtzentrum gehen wollten. Als ich nach 2 Stunden wieder am Empfang stand, meinte die Dame, nun sei alles gut, sie hätten die Schliessanlage für das 14. Geschoss komplett neu starten müssen. Tatsächlich, nun war alles i.O. Ein Boot tut eben immer gut!

Um 16:28 am 28. Dezember lag die Temperatur im Zentrum von Santiago noch bei 28 Grad. Wunderbar bei trockener Luft mit wenig Wind.

Im Zentrum Santiagos gibt es einen grossen Platz, die Plaza Céspedes, dir frühere Plaza de Armas. Am nördlichen Ende des Platzes liegt das Ajuntamiento, das Bürgermeisteramt. Hier wurde am 1. Januar 1959 Geschichte geschrieben, als Fidel Castro vom zentralen Balkon aus den Sieg der Revolution über das verhasste Batista-Regime verkündete. Von hier aus setzte er schliesslich zusammen mit seinen Kollegen den Marsch in Richtung Havanna fort, wo sie wenig später triumphal einzogen.

Am gegenüberliegenden Ende des Platzes steht die Cathedral de Nuestra Señora de la Asunción, die Stadtkathedrale Santiagos. Diese wurde bereits 1522 an dieser Stelle errichtet, jedoch nicht in ihrer heutigen Form. Erdbeben und Piraten zerstörten sie mehrfach, 1662 klaute ein Brite sogar die Glocken, nachdem er das Dach der Kirche weg gesprengt hatte. 1670 begann die Konstruktion einer neuen Kirche, welche 1675 fertig gestellt wurde. Bereits drei Jahre später wurde jedoch auch sie Opfer eines grossen Erdbebens. In der jetzigen Form steht die Kathedrale seit 1818.

Baseball ist auch in Kuba ein wichtiger Sport, auch wenn er vom Feind im Norden stammt. Diese Jungs trainieren mit einem Mentor, über einen Ball verfügen sie nicht, statt dessen verwenden sie Kronkorken, welche den Zweck auch erfüllen. Da die Bälle sehr klein sind, kann auch der Schlagstock viel kleiner sein. Ein normaler Stecken muss ausreichen.

Nicht nur Baseball ist eine beliebte Sportart, auch der europäische Fussball wird viel gespielt. Vor diesem Haus im fortgeschrittenen Verfall spielt sich offensichtlich gut Fussball. Die meisten Kubaner lassen sich vom zunehmenden Verfall ihrer Städte nicht von ihrer Lebensfreude abbringen. Ein Leben in der Müllhalde mit einem Lächeln auf dem Gesicht fand ich bisher nur in Kuba.
