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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
In Santiago de Cuba endlich mein Auto gefunden
Heute machten wir eine kurze Ausfahrt in Richtung Westen der Stadt. Zuerst besuchten wir noch das Büro der kubanischen Fluggesellschaft Cubana im Zentrum von Santiago, da wir am liebsten die lange Strecke von Holguín nach Havanna fliegen würden. Die Fahrt mit dem Auto für die knapp 1’000 km ist sehr anstrengend und nicht sonderlich interessant. Die Flüge sind stark ausgebucht aber wir liessen uns dennoch voller Hoffnung auf die Warteliste setzen. Mit etwas Glück erhalten wir die Sitze, genaueres wissen wir allerdings erst um den 5. Januar 15. An jenem Tag müssen wir uns entscheiden, da sonst zuwenig Zeit für die Fahrt bleibt.

Ein Strand westlich von Santiago heisst Siboney, ein Name, der mich an einen Song der kubanischen Gruppe Buena Vista Social Club erinnerte. Diesen so schön besungenen Strand musste ich selbstverständlich ansehen. Den Song gibt es hier (Youtube). Der Strand ist im Gegensatz zur Musik eher bescheiden, riesig und baumlos. Allerdings erfuhren wir, dass einer der letzten grossen Hurricanes in dieser Gegend den ganzen Sand entführte und auch sämtlich Palmen ausriss. Die übrige Infrastruktur wurde ebenfalls zerstört. Langsam wachsen die neuen Palmen nach; ich hoffe, dass diese vor dem nächsten Wirbelsturm die richtige Grösse haben, damit sie nicht gerade wieder verschwinden. Die Gebäude werden mit den wenigen verfügbaren Mitteln ebenfalls langsam wieder errichtet.

Weiter in Richtung Westen bemerkte ich am Ufer ein interessantes Phänomen: Die Wellen brechen sich an der schroffen Küste und wenn das in die porösen Felsen eindringt, erzeugt es Wasserfontänen, welche aus den Felsen schiessen. Im Westen von Australien gibt es ebenfalls Stellen, wo dieses Phänomen beobachtet werden kann, dort ist diese Naturerscheinung eine Touristenattraktion, hier in Kuba interessiert sich niemand dafür. Ausser einem Schweizer.

Auf dem Weg befand sich ein Museo de la Transportation, wo einige alten Autos ausgestellt waren. Neben amerikanischen Sprintfressern unterschiedlichen Alters auch ein weisser Jaguar aus dem Jahr 1958, der in einem lamentablen Zustand war. Die meisten der hier präsentierten Fahrzeuge waren hingegen noch viel fitter, als die üblichen Autos auf den Strassen der kubanischen Städte.

Vor unserem Hotel fuhr ein Taxi vor, welches ich mir unbedingt näher ansehen wollte. Ein Willys aus dem Jahr 1942. Das Auto war in einem schönen Zustand, auch wenn die Farbe an einigen Stellen den Rost nur notdürftig überdeckte. Er Fahrer war sichtbar stolz auf sein Gefährt, völlig zu Recht.

Das kleine Motörchen mit dem imposanten Kühler ist immer noch das originale Gerät, welches schon 72 Jahre das Taxi antreibt! Leider konnte ich die Hupe nicht aufnehmen, der Fahrer liess sie mehrfach stolz ertönen, sie erinnerte an das Muhen einer Kuh. Dem einen oder anderen Leser mag sie noch aus den alten Schwarzweiss-Filmen bekannt sein.

Am Kofferraumdeckel der typische Schriftzug auf dem makellos polierten Schwarz.
Den späteren Nachmittag verbrachten wir noch kurz am Pool unseres Hotels, eine willkommene Abkühlung nach dem Fahrtag.

Ein Strand westlich von Santiago heisst Siboney, ein Name, der mich an einen Song der kubanischen Gruppe Buena Vista Social Club erinnerte. Diesen so schön besungenen Strand musste ich selbstverständlich ansehen. Den Song gibt es hier (Youtube). Der Strand ist im Gegensatz zur Musik eher bescheiden, riesig und baumlos. Allerdings erfuhren wir, dass einer der letzten grossen Hurricanes in dieser Gegend den ganzen Sand entführte und auch sämtlich Palmen ausriss. Die übrige Infrastruktur wurde ebenfalls zerstört. Langsam wachsen die neuen Palmen nach; ich hoffe, dass diese vor dem nächsten Wirbelsturm die richtige Grösse haben, damit sie nicht gerade wieder verschwinden. Die Gebäude werden mit den wenigen verfügbaren Mitteln ebenfalls langsam wieder errichtet.

Weiter in Richtung Westen bemerkte ich am Ufer ein interessantes Phänomen: Die Wellen brechen sich an der schroffen Küste und wenn das in die porösen Felsen eindringt, erzeugt es Wasserfontänen, welche aus den Felsen schiessen. Im Westen von Australien gibt es ebenfalls Stellen, wo dieses Phänomen beobachtet werden kann, dort ist diese Naturerscheinung eine Touristenattraktion, hier in Kuba interessiert sich niemand dafür. Ausser einem Schweizer.

Auf dem Weg befand sich ein Museo de la Transportation, wo einige alten Autos ausgestellt waren. Neben amerikanischen Sprintfressern unterschiedlichen Alters auch ein weisser Jaguar aus dem Jahr 1958, der in einem lamentablen Zustand war. Die meisten der hier präsentierten Fahrzeuge waren hingegen noch viel fitter, als die üblichen Autos auf den Strassen der kubanischen Städte.

Vor unserem Hotel fuhr ein Taxi vor, welches ich mir unbedingt näher ansehen wollte. Ein Willys aus dem Jahr 1942. Das Auto war in einem schönen Zustand, auch wenn die Farbe an einigen Stellen den Rost nur notdürftig überdeckte. Er Fahrer war sichtbar stolz auf sein Gefährt, völlig zu Recht.

Das kleine Motörchen mit dem imposanten Kühler ist immer noch das originale Gerät, welches schon 72 Jahre das Taxi antreibt! Leider konnte ich die Hupe nicht aufnehmen, der Fahrer liess sie mehrfach stolz ertönen, sie erinnerte an das Muhen einer Kuh. Dem einen oder anderen Leser mag sie noch aus den alten Schwarzweiss-Filmen bekannt sein.

Am Kofferraumdeckel der typische Schriftzug auf dem makellos polierten Schwarz.
Den späteren Nachmittag verbrachten wir noch kurz am Pool unseres Hotels, eine willkommene Abkühlung nach dem Fahrtag.
