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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Strandtag in Varadero
Den Nachmittag des letzten Tages am Meer verbrachten wir heute am Strand in Varadero. Bruno ging mehrfach ins Wasser, für mich war der Zugang nicht machbar, da zu starker Wellengang herrschte. Für eine kleine Wanderung entlang des Strandes reichte es aber auch mir.
Am Morgen fuhren wir in eine grosse Hotelanlage, wo wir Zugriff auf das Internet hatten und ich mir seit langem wieder einmal die NZZ auf mein iPad laden konnte. Diese las ich fast bis zum letzten Buchstaben im Schatten einiger Kokospalmen. Bevor wir ins Hotel zurückkehrten, wollten wir noch etwas Geld wechseln. Voller Vorfreude versuchte ich nochmals, über eine meiner Kreditkarten an einem Bankomaten Geld zu beziehen, leider wiederum erfolglos. Beim staatlichen Wechselbüro hatte ich nicht mehr Erfolg: Dort meinte die Beamtin, sie würden nur VISA akzeptieren und nicht etwa MasterCard. Mein verbleibendes Bargeld sind US-$, welche hier nur zu einem sehr schlechten Kurs angenommen werden, zudem wird eine Art Strafzoll in der Höhe von 10% erhoben. Da viele Kubaner Geld von ihren Verwandten in den USA erhalten, bereichert sich so der Staat auch noch an diesen Almosen für seine Bewohner.
Der Pool unseres Hotels war wenig lockend, viele dicke Leute bevölkerten die Liegestühle und das Bier floss in Strömen in die Kehlen. Da die meisten Leute nie eine Toilette aufsuchten, nehme ich an, dass das Bier nicht nur in die Kehlen floss …

Gegen das östliche Ende von Varadero liegt das Restaurant Méson del Quijote auf einem Hügel. Daneben steht die Nachbildung eines mittelalterlichen Wehrturmes, welcher als Wasserreservoir dient. Beim Restaurant gibt es einige Stühle im Freien mit einer schönen Sicht über die Halbinsel. Dort liessen wir uns heute am späteren Nachmittag ein Bier schmecken, bevor wir uns zum Restaurant aufmachten. Nochmals ein Hummer, bald schon sind wir nicht mehr in Kuba und wir wollten uns nochmals einen dieser Leckerbissen genehmigen.
Letzte Nacht bemerkte ich, dass ich kein Licht im Schlafzimmer hatte. Lediglich im Gang brannte eine Lampe. Meine kleine Taschenlampe leistete mir gute Dienste, um mich im dunklen Zimmer zurecht zu finden. Heute morgen bemerkte ich zudem, dass die einzige Deckenlampe keine Birne hatte und meldete dies an der Rezeption. Man versprach mir, mein Licht zu installieren. Als ich abends in mein Zimmer kam sah ich eine Lampe beim Nachttischchen, welche jedoch nicht eingesteckt war. Verständlich, denn das Kabel verfügte über einen europäischen Stecker, die Steckdose war jedoch nach amerikanischen Vorbild. Diese beiden Systeme sind nicht einmal mit Gewalt kompatibel. Auch eine Birne hatte meine Deckenlampe keine, ich bemerkte beim genaueren Hinsehen, dass auch die Fassung fehlte. Offensichtlich hat hier ein früherer Gast seinen privaten Bedarf gedeckt.
Am Morgen fuhren wir in eine grosse Hotelanlage, wo wir Zugriff auf das Internet hatten und ich mir seit langem wieder einmal die NZZ auf mein iPad laden konnte. Diese las ich fast bis zum letzten Buchstaben im Schatten einiger Kokospalmen. Bevor wir ins Hotel zurückkehrten, wollten wir noch etwas Geld wechseln. Voller Vorfreude versuchte ich nochmals, über eine meiner Kreditkarten an einem Bankomaten Geld zu beziehen, leider wiederum erfolglos. Beim staatlichen Wechselbüro hatte ich nicht mehr Erfolg: Dort meinte die Beamtin, sie würden nur VISA akzeptieren und nicht etwa MasterCard. Mein verbleibendes Bargeld sind US-$, welche hier nur zu einem sehr schlechten Kurs angenommen werden, zudem wird eine Art Strafzoll in der Höhe von 10% erhoben. Da viele Kubaner Geld von ihren Verwandten in den USA erhalten, bereichert sich so der Staat auch noch an diesen Almosen für seine Bewohner.
Der Pool unseres Hotels war wenig lockend, viele dicke Leute bevölkerten die Liegestühle und das Bier floss in Strömen in die Kehlen. Da die meisten Leute nie eine Toilette aufsuchten, nehme ich an, dass das Bier nicht nur in die Kehlen floss …

Gegen das östliche Ende von Varadero liegt das Restaurant Méson del Quijote auf einem Hügel. Daneben steht die Nachbildung eines mittelalterlichen Wehrturmes, welcher als Wasserreservoir dient. Beim Restaurant gibt es einige Stühle im Freien mit einer schönen Sicht über die Halbinsel. Dort liessen wir uns heute am späteren Nachmittag ein Bier schmecken, bevor wir uns zum Restaurant aufmachten. Nochmals ein Hummer, bald schon sind wir nicht mehr in Kuba und wir wollten uns nochmals einen dieser Leckerbissen genehmigen.
Letzte Nacht bemerkte ich, dass ich kein Licht im Schlafzimmer hatte. Lediglich im Gang brannte eine Lampe. Meine kleine Taschenlampe leistete mir gute Dienste, um mich im dunklen Zimmer zurecht zu finden. Heute morgen bemerkte ich zudem, dass die einzige Deckenlampe keine Birne hatte und meldete dies an der Rezeption. Man versprach mir, mein Licht zu installieren. Als ich abends in mein Zimmer kam sah ich eine Lampe beim Nachttischchen, welche jedoch nicht eingesteckt war. Verständlich, denn das Kabel verfügte über einen europäischen Stecker, die Steckdose war jedoch nach amerikanischen Vorbild. Diese beiden Systeme sind nicht einmal mit Gewalt kompatibel. Auch eine Birne hatte meine Deckenlampe keine, ich bemerkte beim genaueren Hinsehen, dass auch die Fassung fehlte. Offensichtlich hat hier ein früherer Gast seinen privaten Bedarf gedeckt.
