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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 2. Etappe Cuba
Unterwegs in Richtung Havanna - Teil II - Varadero
Die heutige Etappe war mit 406 km zwar länger als die gestrige, dafür führte ein grosser Teil über die Autobahn, welche von Havanna aus in Richtung Osten vorstösst. Sie ist nur bis kurz vor Diego de Ávila fertig gebaut und dazu noch auf einigen Strecken nicht richtungsgetrennt. Auf der Autobahn kann dennoch fast immer 100 km/h gefahren werden, Pferdefuhrwerken, Fahrrädern, Traktoren sowie Fussgängern ist die Autobahn nicht zugänglich.

Das Transportwesen in Kuba ist schlecht und für die Einheimischen sehr teuer. Gerade rund um die Feiertage ist es hoffnungslos überlastet und dementsprechend versuchen viele Kubaner ihr Glück mit Autostopp. „Dar la botella a uno“ oder auch „coger la botella“ heisst dies hier, was so viel wie „gib jemandem die Flasche" bedeutet. Meist unter Brücken im Schatten warten viele Personen auf eine Mitfahr-Gelegenheit. Oft winken sie mit Geldscheinen, da einige Fahrer für die freien Plätze Geld verlangen.

Eine typische Szene ausgangs einer Ortschaft. Viele Personen warten auf Autofahrer, welche über freie Plätze verfügen. Wir nahmen öfter mal Autostopper mit, meist allerdings entweder Familien oder alleine reisende Frauen. Oft eine gute Gelegenheit, mein Spanisch zu praktizieren und etwas mehr über das Leben in Kuba zu erfahren. Statt nur zu zweit über die Strassen zu brettern, machten wir einigen Kubanern eine Freude.
Nach unserer Ankunft in Varadero bezogen wir zuerst einmal unser Hotel, welches wir vor zwei Tagen gebucht hatten. Ein eher einfaches Hotel, nicht direkt am Strand gelegen, aber dieser war in 2 Minuten zu Fuss gut erreichbar. Als erstes sahen wir uns den schönen Strand an und machten uns anschliessend mit dem Auto auf den Weg, die lang gestreckte Halbinsel Varadero zu besichtigen.

Ganz am östlichen Ende entsteht ein Yachthafen für diejenigen Kubaner, welche schon heute von den Früchten der Revolution profitieren können. Da der Hafen nahe vollkommen leer war, gehe ich davon aus, dass diese Schicht Kubaner noch sehr dünn sein muss.

Am westlichen Ende der Halbinsel sahen wir eine Villa, welche „Casa de Al“ heisst und zusammen mit dem Auto auf dem Rasen vor dem Lokal natürlich sofort an die Serie-Noir Filme der 30er Jahre denken liessen. Ein berühmter Amerikaner baute sich in den 30er Jahren hier tatsächlich eine Villa mit Meeranstoss und verbrachte auch während einigen Jahren hier in Varadero seine Ferien. Zu jener Zeit waren einige reiche Amerikaner in Varadero, neben vielen anderen auch Al Capone. Heute ist das Haus ein Restaurant.

Wir nahmen hier unser tägliches Bier als Apero und genossen die schöne Sicht auf den langen Sandstrand in Varadero. Für das Nachtessen fuhren wir in die Stadt Varadero, wo wir im Restaurant El Retiro hervorragend assen.

Ein brauner Pelikan leistete uns beim Bier Gesellschaft, in dem er sich auf die Mauer setzte und sich auch durch die vielen Fotografen nicht stören liess.

Das Transportwesen in Kuba ist schlecht und für die Einheimischen sehr teuer. Gerade rund um die Feiertage ist es hoffnungslos überlastet und dementsprechend versuchen viele Kubaner ihr Glück mit Autostopp. „Dar la botella a uno“ oder auch „coger la botella“ heisst dies hier, was so viel wie „gib jemandem die Flasche" bedeutet. Meist unter Brücken im Schatten warten viele Personen auf eine Mitfahr-Gelegenheit. Oft winken sie mit Geldscheinen, da einige Fahrer für die freien Plätze Geld verlangen.

Eine typische Szene ausgangs einer Ortschaft. Viele Personen warten auf Autofahrer, welche über freie Plätze verfügen. Wir nahmen öfter mal Autostopper mit, meist allerdings entweder Familien oder alleine reisende Frauen. Oft eine gute Gelegenheit, mein Spanisch zu praktizieren und etwas mehr über das Leben in Kuba zu erfahren. Statt nur zu zweit über die Strassen zu brettern, machten wir einigen Kubanern eine Freude.
Nach unserer Ankunft in Varadero bezogen wir zuerst einmal unser Hotel, welches wir vor zwei Tagen gebucht hatten. Ein eher einfaches Hotel, nicht direkt am Strand gelegen, aber dieser war in 2 Minuten zu Fuss gut erreichbar. Als erstes sahen wir uns den schönen Strand an und machten uns anschliessend mit dem Auto auf den Weg, die lang gestreckte Halbinsel Varadero zu besichtigen.

Ganz am östlichen Ende entsteht ein Yachthafen für diejenigen Kubaner, welche schon heute von den Früchten der Revolution profitieren können. Da der Hafen nahe vollkommen leer war, gehe ich davon aus, dass diese Schicht Kubaner noch sehr dünn sein muss.

Am westlichen Ende der Halbinsel sahen wir eine Villa, welche „Casa de Al“ heisst und zusammen mit dem Auto auf dem Rasen vor dem Lokal natürlich sofort an die Serie-Noir Filme der 30er Jahre denken liessen. Ein berühmter Amerikaner baute sich in den 30er Jahren hier tatsächlich eine Villa mit Meeranstoss und verbrachte auch während einigen Jahren hier in Varadero seine Ferien. Zu jener Zeit waren einige reiche Amerikaner in Varadero, neben vielen anderen auch Al Capone. Heute ist das Haus ein Restaurant.

Wir nahmen hier unser tägliches Bier als Apero und genossen die schöne Sicht auf den langen Sandstrand in Varadero. Für das Nachtessen fuhren wir in die Stadt Varadero, wo wir im Restaurant El Retiro hervorragend assen.

Ein brauner Pelikan leistete uns beim Bier Gesellschaft, in dem er sich auf die Mauer setzte und sich auch durch die vielen Fotografen nicht stören liess.
