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- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 3 Mexico
Ausflug nach Todos Santos - Allerheiligen
Überall in Mexico stösst man auf die Spuren der Spanier: Alles ist irgendwie heilig, San, Santo oder Santa. Heute sogar Todos Santos: Allerheiligen! Heiliger kann es nicht mehr werden. Unser Ausflug galt heute aber nicht den Heiligen sondern einerseits einem Hotel, welches Kurt für sich schon vorbuchte. Andererseits wollten wir uns die einmalige Gelegenheit der Sommersonnen-Wende am Wendekreis nicht entgehen lassen.
Das Hotel war eher eine Enttäuschung da die Lage weit weg vom Dorf war und auch nicht guten Zugang zum Strand am Pazifik bot. Ursprünglich wollte Kurt hier die letzten drei Nächte verbringen, bevor er nach Europa zurückfliegt. Die Buchung konnte glücklicherweise kostenfrei annulliert werden, was er dann umgehen auch machte. Nun werden wir uns für diese Tage eine neue Unterkunft suchen. Bis dahin haben wir aber noch genug Zeit.
Ein Schumacher wirbt mit einem einfache Gemälde an seiner Werkstatt für seine Dienste. Sein Angebot ist gut dargestellt und die Dienstleistungen sollten allen potentiellen Kunden klar ersichtlich sein. Nun ist er sogar noch im Web präsent und wird so sicher noch mehr Kunden gewinnen! Der kleine Junge zu seinen Füssen soll vermutlich seinen Lehrling darstellen, welcher einmal das Geschäft übernehmen soll.
Heute war ein ganz spezieller Tag: Um 13:22 stand die Sonne genau senkrecht über dem nördlichen Wendekreis, jenem des Krebses. Ich stehe hier ziemlich genau auf der imaginären Linie. Da die Sonne genau senkrecht über meinem Kopf steht, werfe ich kaum einen Schatten. Exakt zu dieser Zeit begann heute der Sommer!
Die einzelnen Pfähle dieses Zauns werfen ebenfalls kaum Schatten, mindestens jene, welche senkrecht eingeschlagen wurden. Diese Phänomen lässt sich an dieser Stelle genau einmal pro Jahr beobachten. Weiter nördlich von unserem Standort steht die Sonne nie genau senkrecht.
Ein Cactus-Wren nimmt seinen Lunch an einer Frucht dieses Cardones, eines grossen Kaktus, der hier in Baja heimisch ist und sehr, sehr gross wird. Davon in den kommenden Tagen noch mehr.
Im berühmten Hotel California in Todos Santos (ohne realen Bezug zum Song der Eagles von 1976) nahmen wir unseren kleinen Lunch zu uns. Im Gegensatz zum kleinen Vogel reichen uns die Früchte des Kaktus nicht aus, Zudem würden wir es auch nicht schaffen, an diese heran zu kommen, wachsen sie doch einige Meter über dem Boden. Ganz als Touristen setzten wir uns ins Restaurant, hier mit dem vollen Programm inklusive Live Musik. Die Blechfiguren auf dem Dach stellen eine Mariachi Band dar. Mariachis sind für die Baja California etwa so typisch wie ein Alphornbläser am Nordpol. Aber sie passen eben ins Bild, welches die Touristen von Mexico haben.
Zurück in La Paz verbrachten wir den späteren Nachmittag am Strand und fuhren anschliessend in die Stadt zum Essen. Dieser ältere Herr genoss mit seinem Hund den warmen Abend in der Sonne und surfte mit seinem Notebook im Internet.
Das Hotel war eher eine Enttäuschung da die Lage weit weg vom Dorf war und auch nicht guten Zugang zum Strand am Pazifik bot. Ursprünglich wollte Kurt hier die letzten drei Nächte verbringen, bevor er nach Europa zurückfliegt. Die Buchung konnte glücklicherweise kostenfrei annulliert werden, was er dann umgehen auch machte. Nun werden wir uns für diese Tage eine neue Unterkunft suchen. Bis dahin haben wir aber noch genug Zeit.

Ein Schumacher wirbt mit einem einfache Gemälde an seiner Werkstatt für seine Dienste. Sein Angebot ist gut dargestellt und die Dienstleistungen sollten allen potentiellen Kunden klar ersichtlich sein. Nun ist er sogar noch im Web präsent und wird so sicher noch mehr Kunden gewinnen! Der kleine Junge zu seinen Füssen soll vermutlich seinen Lehrling darstellen, welcher einmal das Geschäft übernehmen soll.

Heute war ein ganz spezieller Tag: Um 13:22 stand die Sonne genau senkrecht über dem nördlichen Wendekreis, jenem des Krebses. Ich stehe hier ziemlich genau auf der imaginären Linie. Da die Sonne genau senkrecht über meinem Kopf steht, werfe ich kaum einen Schatten. Exakt zu dieser Zeit begann heute der Sommer!

Die einzelnen Pfähle dieses Zauns werfen ebenfalls kaum Schatten, mindestens jene, welche senkrecht eingeschlagen wurden. Diese Phänomen lässt sich an dieser Stelle genau einmal pro Jahr beobachten. Weiter nördlich von unserem Standort steht die Sonne nie genau senkrecht.

Ein Cactus-Wren nimmt seinen Lunch an einer Frucht dieses Cardones, eines grossen Kaktus, der hier in Baja heimisch ist und sehr, sehr gross wird. Davon in den kommenden Tagen noch mehr.

Im berühmten Hotel California in Todos Santos (ohne realen Bezug zum Song der Eagles von 1976) nahmen wir unseren kleinen Lunch zu uns. Im Gegensatz zum kleinen Vogel reichen uns die Früchte des Kaktus nicht aus, Zudem würden wir es auch nicht schaffen, an diese heran zu kommen, wachsen sie doch einige Meter über dem Boden. Ganz als Touristen setzten wir uns ins Restaurant, hier mit dem vollen Programm inklusive Live Musik. Die Blechfiguren auf dem Dach stellen eine Mariachi Band dar. Mariachis sind für die Baja California etwa so typisch wie ein Alphornbläser am Nordpol. Aber sie passen eben ins Bild, welches die Touristen von Mexico haben.

Zurück in La Paz verbrachten wir den späteren Nachmittag am Strand und fuhren anschliessend in die Stadt zum Essen. Dieser ältere Herr genoss mit seinem Hund den warmen Abend in der Sonne und surfte mit seinem Notebook im Internet.
