- Details
- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 3 Mexico
Wundertäter, Wunderheiler und Wunderregen
Auf dem Hauptplatz von Merida, der Plaza Grande haben sich einige Schuhputzer mit ihren Ständen fest installiert. Nach vielen Kilometern hatten meine Timberland heute eine gründliche Reinigung mehr als verdient. Also nichts wie hin! Es lohne sich, meine gebrauchten Latschen sind dank des Wundertäters der Plaza Grande wieder wie neu und bereit für viele weitere Abenteuer.
Im Park fanden sich viele Familien und Paare ein, er ist wirklich die zentrale Anlaufstelle in Merida. Die Tauben sind im Park ebenfalls zahlreich vertreten. Das blaue Schild hinter den beiden Damen auf der linken Seite weist auf darauf hin, dass auch die Plaza Grande ein Parque en linea con Internet inalámbrico ist, ein Park, in welchem ein Gratis Internet-Zugang über WiFi zur Verfügung steht. In vielen Städten Mexicos findet sich dieses Angebot, oft noch mit Steckdosen für die Ladegeräte bei den Sitzbänken. Da sich viele Mexikaner das private Internet nicht leisten können, gehen sie in den Park, um zu surfen oder mit der Welt in Kontakt zu bleiben.
Ein kleines Mädchen füttert die Tauben, mit ein Grund, weshalb viele dieser Luftratten hier leben. Mich graust es, wenn zu viele dieser oft kranken Vögel um mich sind.
Kaum waren unsere Schuhe wieder perfekt setzte ein leichter Regen ein, der sich schon bald in einen richtigen Wolkenbruch entwickelte. Glücklicherweise gibt es rund um den Platz Häuser mit Arkaden, welche uns Schutz vor den Elementen boten. Die Vorsehung wollte es, dass die Sorbeteria Colón eine Filiale unter einer dieser Arkaden hat; das Sorbet schmeckte auch hier ausgezeichnet! Nach einer Viertelstunde liess der Wunderregen nach und die Sonne sorgte bald schon für eine hohe Luftfeuchtigkeit mit entsprechender Hitze.
Das Hauptportal der Kathedrale von Merida vom Park aus gesehen. Leider konnte ich die beiden Türme nicht auch noch aufs Bild kriegen ohne alle Linien stark zu verzerren. Selbst mit meinem moderaten Weitwinkel von 24 mm war dies nicht möglich. Die Kathedrale ist einfach zu nahe am Park gebaut. Aber als sie ab 1561 entstand war Fotografie natürlich noch kein Thema und Touristen erst recht nicht. Ein Maler kann sie natürlich abbilden und trifft die Perspektive problemlos richtig.
Ein Tor einer anderen Kirche konnte ich auch nur mit leichter Verzeichnung der waagrechten Linien fotografieren. Auch hier stand ich nahe und musste die Kamera gegen oben richten wodurch die stürzenden Linien entstanden. Das menschliche Augen korrigiert die Perspektiven automatisch richtig, bei Kameras sind wir noch nicht so weit.
Bei diesem Tor war mein Standort besser und die Linien sind im Lot, hier stimmte der Abstand und ich konnte die Kamera waagrecht halten.
Neben dem Wunder-Schuhputzer und dem Wunderregen gab es noch einen indianischen Hexer und Wunderheiler, welcher in diesem Haus seine Dienste anbot. Auch er geht neben seinen traditionellen Heiltätigkeiten mit der Zeit. Er ist täglich mit seinem Handy erreichbar. Irgendwie seltsam.

Im Park fanden sich viele Familien und Paare ein, er ist wirklich die zentrale Anlaufstelle in Merida. Die Tauben sind im Park ebenfalls zahlreich vertreten. Das blaue Schild hinter den beiden Damen auf der linken Seite weist auf darauf hin, dass auch die Plaza Grande ein Parque en linea con Internet inalámbrico ist, ein Park, in welchem ein Gratis Internet-Zugang über WiFi zur Verfügung steht. In vielen Städten Mexicos findet sich dieses Angebot, oft noch mit Steckdosen für die Ladegeräte bei den Sitzbänken. Da sich viele Mexikaner das private Internet nicht leisten können, gehen sie in den Park, um zu surfen oder mit der Welt in Kontakt zu bleiben.

Ein kleines Mädchen füttert die Tauben, mit ein Grund, weshalb viele dieser Luftratten hier leben. Mich graust es, wenn zu viele dieser oft kranken Vögel um mich sind.
Kaum waren unsere Schuhe wieder perfekt setzte ein leichter Regen ein, der sich schon bald in einen richtigen Wolkenbruch entwickelte. Glücklicherweise gibt es rund um den Platz Häuser mit Arkaden, welche uns Schutz vor den Elementen boten. Die Vorsehung wollte es, dass die Sorbeteria Colón eine Filiale unter einer dieser Arkaden hat; das Sorbet schmeckte auch hier ausgezeichnet! Nach einer Viertelstunde liess der Wunderregen nach und die Sonne sorgte bald schon für eine hohe Luftfeuchtigkeit mit entsprechender Hitze.

Das Hauptportal der Kathedrale von Merida vom Park aus gesehen. Leider konnte ich die beiden Türme nicht auch noch aufs Bild kriegen ohne alle Linien stark zu verzerren. Selbst mit meinem moderaten Weitwinkel von 24 mm war dies nicht möglich. Die Kathedrale ist einfach zu nahe am Park gebaut. Aber als sie ab 1561 entstand war Fotografie natürlich noch kein Thema und Touristen erst recht nicht. Ein Maler kann sie natürlich abbilden und trifft die Perspektive problemlos richtig.

Ein Tor einer anderen Kirche konnte ich auch nur mit leichter Verzeichnung der waagrechten Linien fotografieren. Auch hier stand ich nahe und musste die Kamera gegen oben richten wodurch die stürzenden Linien entstanden. Das menschliche Augen korrigiert die Perspektiven automatisch richtig, bei Kameras sind wir noch nicht so weit.

Bei diesem Tor war mein Standort besser und die Linien sind im Lot, hier stimmte der Abstand und ich konnte die Kamera waagrecht halten.

Neben dem Wunder-Schuhputzer und dem Wunderregen gab es noch einen indianischen Hexer und Wunderheiler, welcher in diesem Haus seine Dienste anbot. Auch er geht neben seinen traditionellen Heiltätigkeiten mit der Zeit. Er ist täglich mit seinem Handy erreichbar. Irgendwie seltsam.
