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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 4. Etappe Florida
Allerlei fliegendes und andere Viechereien
Das Kennedy Space Center in Cape Canaveral war heute mein Ziel, doch der Sonntag war ein schlecht gewählter Tag. Viele Leute hatten heute dieselbe Idee und ich somit keine Lust mehr. Anstehen ist nicht meine Stärke. Zum Glück liegt etwas nördlich des Besucherzentrums ein Park, welcher ebenfalls der NASA zu verdanken ist. Diese kaufte damals ein riesiges Stück Land auf und brauchte für den Weltraumbahnhof nur den kleineren Teil davon. Den Rest überliess die NASA der Natur und richtete dort einen Naturschutzpark ein. Florida ist für viele nordamerikanischen Vögel ein wichtiges Winterquartier und so sind denn gerade jetzt viele gefiederten Gäste hier präsent. Natürlich nicht nur gefiederte Wintergäste, auch menschliche Wintergäste halten sich gerne im wärmeren Klima auf. Diese werden folgerichtig auch Snowbirds genannt.

In der Gegend finden sich viele Bäume, welche dicht mit sogenanntem spanischem Moos behängt sind, einer Bromelienart, welche lange Bärte bildet und den Bäumen so ein ganz spezielles Aussehen gibt.

In den Wäldern rund im Cape Canaveral leben auch viele Wildschweine, hier Javelinas genannt. Eine ganze Familie kam mir auf der anderen Seite eines kleinen Baches vor die Linse, drei davon konnte ich noch fotografieren, bevor auch sie im Dickicht verschwanden. Die übrigen vier Exemplare verzogen sich, sobald ich ausstieg.

Der einzige Alligator der mir heute begegnete, war ein stattliches Exemplar, er mass gute 2.5 m; nicht zwischen den Augen, sondern vom Kopf bis zum Schwanz. Zum Glück war zwischen ihm und mir ein Wassergraben, den er nicht überwinden wollte. Vielleicht war ihm das Wasser aber auch ganz einfach zu kalt.

Ein Osprey genoss gerade seinen Lunch auf einem Telefonmasten. Vom Fisch war aus meiner Sicht nur noch die Schwanzflosse zu sehen. Immer wieder riss der Raubvogel Stücke aus dem Fisch und verschlang diese gierig. Als ich ausstieg, um einen besseren Blick zu erhaschen, machte er sich auf die Flügel, ich konnte ihn gerade noch rechtzeitig knipsen, bevor er mit seinem Fisch verschwand.

Die Black Vultures oder Schwarzgeier haben einen eigenartigen Kopf. Wie eine Haube sieht die Kopfhaut aus, die nahezu federfrei ist. Schön sind diese Vögel nicht wirklich, doch erfüllen sie als Sanitätspolizei eine wichtige Aufgabe, indem sie tote Tiere sehr schnell in ihren Bäuchen verschwinden lassen.

Der Tri-colored Heron oder Dreifarben-Reiher ist recht häufig. Mir gefallen diese Vögel immer wieder, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie nicht einfach weiss oder grau sind, sondern mindestens drei Farben aufweisen.

Auch er machte sich umgehend aus dem Staub, als ich ausstieg. Immerhin zeigte er noch sein schönes Gefieder, bevor er abhob.

Nicht ganz so häufig ist dieser Reddish-Egret, er ist in dieser Gegend im südlichen Florida heimisch, vereinzelte Exemplare sind jedoch auch Wintergäste aus nördlicheren Gefilden. Gemäss Schätzungen gibt es in den USA nur mehr knapp 2’000 Brutpaare, die Vögel wurde lange Zeit wegen ihrer schönen Federn gejagt und nahezu ausgerottet.

Bei diesen Vögeln bin ich mir nicht ganz sicher, vermutlich sind es American Coot, welche öfter in grossen Gruppen vorkommen. Diese kommen in ganz Nord-Amerika vor, einige ziehen im Winter in den Süden, andere bleiben in ihren angestammten Gebieten.

Ganz sicher bin ich mir hingegen beim White Ibis, hier zwei besonders hübsche Exemplare, welche von der tief stehenden Sonne schön beleuchtet werden.

Genauso wie ich mich mit der Sonne vom Naturparadies verabschiedete und mein Hotel und Restaurant aufsuchte, machten sich die Ibis auf den Weg zu ihren Schlafplätzen. Gerade rechtzeitig, so dass ich auch sie noch im Abflug fotografieren konnte.

In der Gegend finden sich viele Bäume, welche dicht mit sogenanntem spanischem Moos behängt sind, einer Bromelienart, welche lange Bärte bildet und den Bäumen so ein ganz spezielles Aussehen gibt.

In den Wäldern rund im Cape Canaveral leben auch viele Wildschweine, hier Javelinas genannt. Eine ganze Familie kam mir auf der anderen Seite eines kleinen Baches vor die Linse, drei davon konnte ich noch fotografieren, bevor auch sie im Dickicht verschwanden. Die übrigen vier Exemplare verzogen sich, sobald ich ausstieg.

Der einzige Alligator der mir heute begegnete, war ein stattliches Exemplar, er mass gute 2.5 m; nicht zwischen den Augen, sondern vom Kopf bis zum Schwanz. Zum Glück war zwischen ihm und mir ein Wassergraben, den er nicht überwinden wollte. Vielleicht war ihm das Wasser aber auch ganz einfach zu kalt.

Ein Osprey genoss gerade seinen Lunch auf einem Telefonmasten. Vom Fisch war aus meiner Sicht nur noch die Schwanzflosse zu sehen. Immer wieder riss der Raubvogel Stücke aus dem Fisch und verschlang diese gierig. Als ich ausstieg, um einen besseren Blick zu erhaschen, machte er sich auf die Flügel, ich konnte ihn gerade noch rechtzeitig knipsen, bevor er mit seinem Fisch verschwand.

Die Black Vultures oder Schwarzgeier haben einen eigenartigen Kopf. Wie eine Haube sieht die Kopfhaut aus, die nahezu federfrei ist. Schön sind diese Vögel nicht wirklich, doch erfüllen sie als Sanitätspolizei eine wichtige Aufgabe, indem sie tote Tiere sehr schnell in ihren Bäuchen verschwinden lassen.

Der Tri-colored Heron oder Dreifarben-Reiher ist recht häufig. Mir gefallen diese Vögel immer wieder, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie nicht einfach weiss oder grau sind, sondern mindestens drei Farben aufweisen.

Auch er machte sich umgehend aus dem Staub, als ich ausstieg. Immerhin zeigte er noch sein schönes Gefieder, bevor er abhob.

Nicht ganz so häufig ist dieser Reddish-Egret, er ist in dieser Gegend im südlichen Florida heimisch, vereinzelte Exemplare sind jedoch auch Wintergäste aus nördlicheren Gefilden. Gemäss Schätzungen gibt es in den USA nur mehr knapp 2’000 Brutpaare, die Vögel wurde lange Zeit wegen ihrer schönen Federn gejagt und nahezu ausgerottet.

Bei diesen Vögeln bin ich mir nicht ganz sicher, vermutlich sind es American Coot, welche öfter in grossen Gruppen vorkommen. Diese kommen in ganz Nord-Amerika vor, einige ziehen im Winter in den Süden, andere bleiben in ihren angestammten Gebieten.

Ganz sicher bin ich mir hingegen beim White Ibis, hier zwei besonders hübsche Exemplare, welche von der tief stehenden Sonne schön beleuchtet werden.

Genauso wie ich mich mit der Sonne vom Naturparadies verabschiedete und mein Hotel und Restaurant aufsuchte, machten sich die Ibis auf den Weg zu ihren Schlafplätzen. Gerade rechtzeitig, so dass ich auch sie noch im Abflug fotografieren konnte.
