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Details
Kategorie: Canarias 21
24. Januar 2021

Auf nach Betancuria, der ehemaligen Inselhauptstadt

Betancuria ist eine der nur 6 Gemeinden von Fuerteventura. Mit knapp 800 Einwohnern ist sie die Gemeinde mit den wenigsten Einwohnern der Insel. Bereits 1404 wurde sie vom Franzosen Jean IV. de Béthencourt gegründet. Sie blieb bis dann bis 1834 Hauptstadt und wurde von Antigua abgelöst, welche wieder um 1860 von Puerto del Rosario abgelöst wurde. Dabei blieb es bis heute.

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Das jeweilige Gebiet der Gemeinden von Fuerteventura wird mit solchen symbolischen Toren markiert. Diese stehen an allen wichtigeren Strassen der Insel. In Fahrtrichtung zeigt sich jeweils die kommende Gemeinde, im Rückspiegel wird die eben verlassene Gemeinde sichtbar.

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Betancura liegt in einem Hochtal auf knapp 400 m.ü.M. Bereits auf der Fahrt dorthin eröffnen sich immer wieder wunderbare Rundblicke über die Insel. Im Vordergrund hier ein Gehöft, dessen Felder noch im Winterschlaf sind. Viele andere eingefriedete Felder auf Fuerteventura wirken verlassen, alles, was darauf wächst sind meist nur Kakteen und allerlei Euphorbien. Landwirtschaft scheint sich kaum mehr zu lohnen.

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Die Dorfkirche in Betancuria ist für einmal mit gelben Steinen geschmückt, ihre weissen Wände stehen ihr aber ebenfalls sehr gut.

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Im Inneren gibt es ein sogenanntes Museo de Arte Sacra mit vielen Bildern und Statuen. Hier eine Statue eines Mönchs, der gerade mit seinem Handy um göttlichen Ratschlag nachfragt. Die Statue stammt offenbar noch aus einer Corona-freien Zeit, sonst trüge wohl auch sie die obligatorische Maske. Die Kopf- und Handhaltung ist auf jeden Fall heute allgegenwärtig. Der Mönch auf der rechten Seite scheint auf die alte Methode des Gebets zu vertrauen.

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Arte Sacra bedeutet auch Bilder. Eines der grössten hier ausgestellten Gemälde stellt die Situation der verstorbenen Seelen dar, wenn es dann einmal soweit ist. Diese werden in verschiedenen Schichten gezeigt: Zuunterst jene in der Hölle, wo sie im aufgerissenen Maul eines Monsters schmachten. Darüber dann das Fegefeuer, wo die Seelen gereinigt werden. In der nächsten Schicht dann unterschiedliche Heilige und andere Figuren, welche in der Geschichte eine Rolle spielen. Nicht ganz so blutdrünstig wie andere Darstellungen, welche ich schon sah.

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In einem Nebenraum gab es eine schöne Kassettendecke. Die armen Kerle, welche dieses Kunstwerk schaffen mussten! Meine Arme fallen mir schon beim blossen Gedanken ab. Stundenlanges Arbeiten über Kopf ist mir ein Graus! Heute ist das Kunstwerk aber umso schöner und die Mühen sind vergessen.

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Eines der Bürgerhäuser in Betancuria, welches hübsch renoviert ist. Als das Haus gebaut wurde gab es wohl noch genügend Zeit, um auch einige Steine als Schmuck in die Wände einzulassen

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Ausserhalb des Dorfes steht die Ruine eines Klosters, welches 1414 erbaut wurde. Bereits 1593 zerstörten Piraten bei einem Angriff das Hauptgebäude, welches aber wieder aufgebaut wurde. 1836 kam dann das definitive Aus aus Madrid. Damals wurden sämtliche Klöster im Land säkularisiert und damit geschlossen. Die Bewohner von Betancuria nutzten das Kloster fortan nur noch als Steinbruch, um ihre eigenen Häuser zu bauen.

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An einem Aussichtspunkt auf der Rückfahrt gab es neben der hübschen Aussicht auch einige freche Krähen, welche ziemlich aufdringlich um Futter bettelten. Einige Ausflügler überliessen ihnen bereitwillig Nüsse und Brotstücke. Eine ziemlich blöde Idee. Im Talgrund liegt eine Talsperre, welche heute aber fast vollständig versandet ist. Die Felder auf der linken Seite werden deshalb wohl auch nicht mehr bestellt.

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An der Westküste der Insel liegt ein schwarzer Strand mit feinstem Sand. Es gibt hier auch einige Fischrestaurants, welche aber am heutigen Sonntag sehr gut belegt waren, wir konnten lediglich in der zweiten Reise noch etwas trinken.

Am Montag fliegen wir von Fuerteventura nach La Palma, wo wir zuerst in der Nähe der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma ein Hotel suchen werden und uns dann eine Unterkunft für die kommenden 10 Tage auf der West-Seite von La Palma suchen. Unser Freund Bruno wird uns hier begleiten, er fliegt am 30.1. von der Schweiz nach La Palma. Zusammen werden wir die Insel erkunden.

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