- Details
- Kategorie: Florida 22
Doch noch etwas Disney World - aus der Luft
2019 erbaute die Österreichisch-schweizerische Firma Doppelmayr / Garaventa eine grosse Sesselbahn im Disney World. Damit gelangen die Gäste von ihren Hotels zu den jeweiligen Attraktionen im Park. Für uns war das heute eine gute Gelegenheit, einen Teil des Parks von oben zu besichtigen.
Ich wollte zuerst in der Mittelstation parkieren und von dort aus die drei Linien abfahren. Ich durfte dort jedoch nicht hinein fahren, das war nur für Gäste des Parks oder der Hotels möglich. Der nette Angestellte am Gate wies mich aber auf eine andere Station hin, dort sei das problemlos möglich.

Bei den Hollywood-Studios war es möglich, das Auto hinzustellen und von dort aus mit der Gondelbahn das Gelände zu erkunden. Mit meinem Ausweis sparte ich mir sogar noch die Parkgebühr.

Als wir von der Station losfuhren, sah ich die vielen Autos auf dem riesigen Parkplatz. Dies ist nur einer von vielen Parkplätzen auf dem Gelände. Bei allen Hotels gibt es nochmals viele Stellplätze.

Als die Bahn schon etwas weiter weg war, sah ich dann das ganze Parkfeld, von welchem lediglich ein kleiner Teil belegt war. In der Hochsaison muss hier ein gigantisches Automeer sein! Für uns war das heute sehr angenehm, die einzelnen Gondeln der Bahn fassen je bis zu 10 Personen, wir waren jeweils die einzigen Passagiere in der Gondel.

Eine der Endstationen bot einen guten Blick auf die kommenden und abfahrenden Gondeln. Für Schweizer nichts besonderes, das kennen die Bergler aus den Alpen.

An den einzelnen Stationen stiegen wir kurz aus und schauten uns etwas um. In die eigentlichen Parks wollten wir nicht, da wir dafür etwa 3 Tage hätten aufwenden müssen und das war es uns nicht wert. Die Hotelanlagen können auch so besucht werden. Überall gibt es Figuren aus den Filmen von Disney und Pixar.

Ein lächelnder Stachelrochen soll die Kinder zwar beeindrucken jedoch nicht erschrecken, auch wenn er unheimlich gross ist.

Ein künstliches Korallenriff dient als Klettergerüst und Rutschbahn.

Aus einem Film stammen auch diese beiden Figuren, Ruth erkannte sie als Mogli und Balu aus dem Trickfilm Dschungelbuch.

Grosse Badelandschaften zogen heute Kinder aber auch viele ältere Besucher an. Viele Gäste machen offenbar längere Ferien in diesen Resorts und geniessen das warme Florida-Wetter.

Überlebensgrosse Giraffe und Elefant schauten aus einer überdimensionierten Dose. Was machen die wohl in der Dose? Sollen die Kinder so auf den drohenden Verlust der Tiere in freier Wildbahn vorbereitet werden? Oder soll ein Film über die Tiere 'in the can' sein, was fertig und bereit zum Versand bedeutet?

Eine der Anlagen, welche unter der Bahn lag, war das Carribean Resort. Hier gab es feine, weisse Sandstrände, im Wasser der Lagune durfte aber nicht gebadet werden. Die wirkliche Karibik liegt nicht einmal eine Flugstunden von Orlando entfernt. Dort sind die Strände schöner und es darf sogar im Meer gebadet werden.

Auch Paris war als Nachbau zu finden. Sogar einen Mini-Eifel-Turm gab es. Die Häuser hatten selbstverständlich wie in der richtigen Stadt auch hier Mansarden.

Sogar die Skyliner-Station war einer Pariser Metrostation nachempfunden.
Nach knappen zwei Stunden hatten wir genug gesehen und liessen uns zum Auto zurück gondolieren, um dann in Richtung unseres nächsten Ziels zu fahren.
