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- Kategorie: Canarias 23
Zwei Wochen auf Gran Canaria
Zuerst war ich eine Woche alleine auf Gran Canaria, dann reiste Ruth aus der Schweiz nach. Zusammen blieben wir eine weitere Woche im selben Hotel (Atlantik Beach Club) welches wir von früheren Aufenthalten her kannten. Da wir beide die Insel recht gut kennen, unternahmen wir nicht allzu viel. Es gab deshalb auch keine Berichte während unseres Aufenthaltes, für Interessierte gibt es viele Berichte von früheren Jahren. Einfach auf der Seite nach Gran Canaria suchen.

In der Nähe unseres Hotels beginnt der lange Sandstrand von Playa del Inglés, welcher im Süden dann die Insel umrundet und in Maspalomas endet. An einem Tag liefen wir die ganze Strecken und liessen uns anschliessend von einem Taxi zurück kutschieren. Beide Wege wären für mich zu weit gewesen.

Die Dünen von Maspalomas bestehen aus feinstem gelben Sand. An sich sind die Dünen eine geschützte Landschaft, welche nur auf einigen wenigen Wegen begangen werden sollte. Doch daran hält sich leider kaum jemand. Der starke Wind, der für die Spaziergänger eher unangenehm ist, hat in diesem Fall aber auch sein Gutes. Er verwischt die unzähligen Spuren jede Nacht und am Morgen sehen die Dünen wieder unbefleckt aus.

Der Wind malt immer wieder schöne Figuren auf den Sand. Und mit etwas Geduld gibt es auch Bilder ohne Fussspuren und Wanderer.

Playa del Inglés ist bekannt für seine trinkfreudigen Gäste. Hier ein ganz spezielles Menu, welches sicher viel Anklang fand. Nicht bei uns.

Ein Wahrzeichen der Gegend ist der Leuchtturm bei Maspalomas. Immer wenn dieser bei der Dünenumrundung am Horizont auftaucht, sind es nur mehr 2 km bis zum rettenden Taxi. Auf anderen Wanderungen auf den Küstenwegen war er jeweils auch ein Wendepunkt.

Ganz im Norden des langen Strandes liegt der Ortsteil San Agustin, hier endet die Strandpromenade. Von unserem Hotel aus sind es gute 4 km bis hierhin. Während der beiden Wochen haben Ruth und ich die gesamte Küste von San Agustin bis nach Meloneras im Süden abmarschiert. Jeden Tag 2 bis 3 Stunden.

Das grosse Haus am auf der rechten Seite markiert das Ende des Küstenwegs. Dort ist die Steilküste abgerutscht und es gibt kein Durchkommen. Interessant fand ich dieses Schild, es weist aufs Meer hin: Playa San Agustin. Ziemlich offensichtlich, dass es hier zum Meer geht. Wo hingegen das WC sein soll blieb verborgen. Entlang der ganzen Küste gibt es kaum je öffentliche Pissoirs. Soll dieses Schild wohl ein Hinweis sein, wo man gefälligst sein Bedürfnis erledigen soll?

Nochmals ein Dünenbild mit dem tiefblauen Himmel. Die Temperatur erreichte wegen des starken Nordwindes meist nur wenig mehr als 20 Grad. Nur im Schatten stieg sie auf fast 30 Grad.
Heute flogen wir am frühen Nachmittag nach Teneriffa, wo wir für eine Woche ein Hotel in Los Christianos gebucht haben.
Nach den eher mühsamen Er-Fahr-ungen auf Gran Canaria mietete ich hier wieder einen Dinoburner. Immerhin gibt es damit weder Reichweiten-Angst noch Ladefrust.
