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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Aloe dichotoma - Der Köcherbaum
Von unserem Hotel aus führt ein privater Pfad über 45 km durch eine wilde Berglandschaft, wo viele Köcherbäume stehen sollen. Für die Fahrt auf dieser Strecke brauchte es einen 4x4 sowie eine Bewilligung, welche unser Hotel aber gerne ausstellte.

Neben der Bewilligung brauchte es auch einen Schlüssel, mit welchem das Tor geöffnet werden konnte. Dazu brauchte es aber heute zwei Personen, da insgesamt 4 Schlösser das Tor sperrten. Schliesslich gelang aber mit vereinten Kräften der Durchbruch und wir konnten passieren. Falls wir bis um 17 Uhr nicht im Hotel zurück wären, würden Suchtrupps ausgeschickt, damit wir die Nacht nicht im Kalten verbringen müssten.

Der Beginn der Fahrt führte durch einen Canyon, der auf beiden Seiten durch hohe, rote Wände begrenzt wurde. Wenn hier Wasser flösse …
Der erste Köcherbaum begrüsste uns von einer leichten Anhöhe aus. Wir stiegen aus und begannen zu fotografieren.

Das Holz selber ist sehr schwamming, eher Fasern als Holz. Selbst grosse Äste sind äusserst leicht. Die lokale Urbevölkerung nutzte die ausgehöhlten Äste zur Aufbewahrung ihrer Pfeile für die Jagd. Daher auch der Name Köcherbaum.

Die Rinde sieht aus der Nähe sehr speziell aus, die einzelnen Teile sind ganz glatt, oft sind die ganzen Stämme glatt, erst bei älteren Exemplaren treten solche Schrunde auf.

Die Pflanze heisst „dichotoma“, zwei-stämmig, da sich der Stamm und jeder Ast immer zweiteilt. Bis zur Bildung einer ersten Gabel dauert es 30 Jahre, danach weitere 30 Jahre und so weiter. Das Alter eines Baumes lässt sich so gut abschätzen.

Andrea versuchte sich hier als Andrea dichotoma in mein Bild zu schmuggeln. Jedoch erfolglos, ich bemerkte sie und drückte trotz allem ab. Zudem würden auch die Anzahl Verzweigungen bei ihrem Alter nicht stimmen.

Eine schöne Sammlung von Köcherbäumen und Euphorbia, welche auf diesem Bergrücken ihr Dasein fristen. Mit so wenig Wasser auf diesem steinigen Untergrund muss das Leben hart sein!

Auch in diesem Sattel stehen die Bäume dicht an dicht, oder doch zumindest einigermassen zusammen. Dies gilt in den Reiseführern bereits als Köcherbaum-Wald. Für mich sind es eher einzelne Bäume, welche sich einen Standort teilen. Das spärliche Wasser wird wohl nicht für eine dichtere Vegetation taugen.
Christoph kam heute auf seine Rechnung, als er an einer Stelle den Allrad-Antrieb unseres Toyota Landcruisers erstmals richtig nutzen konnte. Ich machte diesen Film, während er sich seinen Weg suchte. Ohne 4x4 mit genügender Bodenfreiheit wäre diese Stelle wohl nicht zu befahren gewesen. Wenn nicht schon die Scheiben des Autos gespiegelt hätten, würden Christoph’s Augen blenden, er freute sich sichtlich!

Neben der Bewilligung brauchte es auch einen Schlüssel, mit welchem das Tor geöffnet werden konnte. Dazu brauchte es aber heute zwei Personen, da insgesamt 4 Schlösser das Tor sperrten. Schliesslich gelang aber mit vereinten Kräften der Durchbruch und wir konnten passieren. Falls wir bis um 17 Uhr nicht im Hotel zurück wären, würden Suchtrupps ausgeschickt, damit wir die Nacht nicht im Kalten verbringen müssten.

Der Beginn der Fahrt führte durch einen Canyon, der auf beiden Seiten durch hohe, rote Wände begrenzt wurde. Wenn hier Wasser flösse …
Der erste Köcherbaum begrüsste uns von einer leichten Anhöhe aus. Wir stiegen aus und begannen zu fotografieren.

Das Holz selber ist sehr schwamming, eher Fasern als Holz. Selbst grosse Äste sind äusserst leicht. Die lokale Urbevölkerung nutzte die ausgehöhlten Äste zur Aufbewahrung ihrer Pfeile für die Jagd. Daher auch der Name Köcherbaum.

Die Rinde sieht aus der Nähe sehr speziell aus, die einzelnen Teile sind ganz glatt, oft sind die ganzen Stämme glatt, erst bei älteren Exemplaren treten solche Schrunde auf.

Die Pflanze heisst „dichotoma“, zwei-stämmig, da sich der Stamm und jeder Ast immer zweiteilt. Bis zur Bildung einer ersten Gabel dauert es 30 Jahre, danach weitere 30 Jahre und so weiter. Das Alter eines Baumes lässt sich so gut abschätzen.

Andrea versuchte sich hier als Andrea dichotoma in mein Bild zu schmuggeln. Jedoch erfolglos, ich bemerkte sie und drückte trotz allem ab. Zudem würden auch die Anzahl Verzweigungen bei ihrem Alter nicht stimmen.

Eine schöne Sammlung von Köcherbäumen und Euphorbia, welche auf diesem Bergrücken ihr Dasein fristen. Mit so wenig Wasser auf diesem steinigen Untergrund muss das Leben hart sein!

Auch in diesem Sattel stehen die Bäume dicht an dicht, oder doch zumindest einigermassen zusammen. Dies gilt in den Reiseführern bereits als Köcherbaum-Wald. Für mich sind es eher einzelne Bäume, welche sich einen Standort teilen. Das spärliche Wasser wird wohl nicht für eine dichtere Vegetation taugen.
Christoph kam heute auf seine Rechnung, als er an einer Stelle den Allrad-Antrieb unseres Toyota Landcruisers erstmals richtig nutzen konnte. Ich machte diesen Film, während er sich seinen Weg suchte. Ohne 4x4 mit genügender Bodenfreiheit wäre diese Stelle wohl nicht zu befahren gewesen. Wenn nicht schon die Scheiben des Autos gespiegelt hätten, würden Christoph’s Augen blenden, er freute sich sichtlich!
