- Details
- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Über den Oranje River nach Südafrika

Heute gab es kaum neue, interessante Bilder, deshalb hier noch ein Panorama, welches ich gestern von der Gegend rund um den Oranje River schoss. Die grünen Flecken im Tal sind Trauben-Plantagen, in denen zur Zeit gerade Tafeltrauben und Rosinen geerntet werden. Heute sahen wir viele Lastwagen von Südafrika her kommen, welche die Trauben über die Grenze transportieren.
Nach knapp 60 km kamen wir heute an die Staatsgrenze zwischen Namibia und Südafrika. Zuerst mussten wir die Ausreise aus Namibia hinter uns bringen, was nur gerade 5 Minuten Zeit benötigte. Dann überquerten wir den Fluss über eine Brücke, was uns an den südafrikanischen Zoll brachte. Auch diesen passierten wir ohne Probleme.
Die erste grössere Ortschaft in Südafrika war Springbok, ein Städtchen mit lebhaftem Kommerz. Am heutigen Freitag wollten wir noch Geld bei einem Bankomaten beziehen, was aber leider nicht möglich war. Offensichtlich erhalten die Südafrikaner am letzen Freitag des Monates ihr Salär und heben dann ihrerseits Bargeld ab. Lange Schlangen vor jedem Bankomaten zeugten davon.
Da wir für die nächsten paar Tage in Südafrika sein werden und anschliessend wieder nach Namibia zurückkehren, wollten wir keine namibischen Dollar mehr abheben, sondern gleich südafrikanische Rand. Diese werden in Namibia akzeptiert, nicht jedoch umgekehrt. Der Kurs ist zudem 1:1. Unverständlich, weshalb hier noch beide Währungen parallel existieren.
Unsere Lodge liegt 20 km westlich von Springbok, wo wir auch gerade essen werden. Morgen wollen wir einen Ausflug an den Atlantik machen, um vielleicht noch etwas Fisch zwischen die Zähne zu kriegen. Meine Reisekollegen hatten dazu auf dieser Reise noch keine Gelegenheit, ich genoss in Kapstadt schon ausgezeichneten Fisch.
