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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Kgalagadi - Nationalpark - Tag 2 - Nossop Camp
Im Kgalagadi-Nationalpark besuchten wir zuerst zwei feste Camps, machten dann einen Abstecher nach Botswana und kehrten nach drei Tagen Camping wieder auf die südafrikanische Seite zurück, wo wir in einem weiteren festen Camp übernachteten. Wir hatten im Park kein Internet, weshalb ich lediglich Sammelartikel publiziere. Auch hatte ich kaum Zeit, meine Berichte zu schreiben, da die Tage äusserst intensiv waren.
Der Kgalagadi-Nationalpark liegt in der südlichen Kalahari, einem der trockensten Gebiete der Erde. Die beiden Flüsse sind meist trocken, das meiste Wasser wird in Bohrlöchern gefördert und steht den Tieren dann an Wasserstellen zur Verfügung. Früher konnten die Tiere ungehindert über weite Distanzen dem Wasser folgen, mit den heutigen Zäunen ausserhalb der Parks ist dies kaum mehr möglich, so dass das Wasser zur Verfügung gestellt werden muss.
Vom Kilie-Krankie - Camp aus fuhren wir zum Nossob Camp, noch auf der südafrikanischen Seite des Parks. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Katzen.
Zwei Geparden ruhten sich im Schatten eines grossen Baumes aus.
Eine Straussenfamilie mit ihren 9 Kücken im trockenen Flussbett.
Auf dieser Reise sahen wir einige der Pale Chanting Goshawks, einer Habicht-Art.
In der Mitte des Flusses verläuft die Grenze zwischen Südafrika (RSA) und Botswana. Da die Grenzformalitäten schon erledigt wurden, findet hier keinerlei Kontrolle mehr statt.
Schatten ist bei der stechenden Sonne und den herrschenden Temperaturen ein begehrtes Gut: Ein Oryx und eine grössere Herde Springböcke nutzen den Baum dafür.
Ein Rudel von 13 Löwen lag nahe der Piste unter einem Baum. Der starke Wind brachte viel Staub mit sich, etwas das den Katzen überhaupt nicht passte.
Eine der älteren Löwinnen kam zwischen den Bäumen in Richtung Piste und begutachtete uns Touristen.
Andere Rudelangehörige schliefen in allen möglichen Stellungen. Von den Autos liessen sie sich überhaupt nicht stören. Wieso sollten sie auch?
Schlafend sehen Löwen sehr gemütlich aus, im Wachzustand möchte ich diesen Tieren nicht ohne schützende Blechhülle begegnen. Die kleinen braunen Punkte am Hals sind Zecken, von denen die Löwen sehr stark befallen sind.
Gähnende Löwen erlauben einen schönen Anblick ihres Gebisses. Die Zähne sind eindrückliche Mordwerkzeuge! 
Eine Löwin machte sich mit ihren Zähnen an einem Fuss zu schaffen, irgend etwas musste entfernt werden. Ein Dorn oder Stein, der sich verfangen hat. Mir war lieber, dass sie ihre Beisser nicht an meinen Beinen testete!
