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- Kategorie: Winterreise 15 / 16 - Zweite Etappe - Namibia
Kgalagadi - Nationalpark - Tage 3 - 5 - Camping in Botswana
Am nächsten Tag ging es dann los in Richtung Botswana, wo wir für drei Nächte kampieren wollten. Unser Guide Christoph brachte die ganze Campingausrüstung von Windhoek mit: 4 Zelte, Tische und Stühle. Dazu die ganze Kochausrüstung wie Pfannen, Geschirr, Gläser und Besteck. Sämtliche Lebensmittel brachte er ebenfalls. Wir kauften noch Yoghurt sowie die alkoholischen Getränke wie Bier und Wein. Neben dem Alkohol kauften wir noch 60 l Trinkwasser, da in der Hitze der Wasserverbrauch enorm ist. Christoph ist ein ausgezeichneter Koch, der mitten im Busch mit einfachsten Mitteln hervorragend kochte.
Während der ersten 170 km bis zum ersten Camp gab es wenig Tiere zu sehen, empfangen wurden wir von einem Steenbock, der uns aufmerksam musterte.
Eine typische Strecke auf dem Weg zum Camp: Nur von ganz wenigen Autos befahren und dann immer im 2-er Konvoi mit 4x4 Autos. Auf dem Weg in Richtung Osten ist dieser kaum je nötig, der Rückweg etwas weiter nördlich ist hingegen oft sehr sandig und ohne 4x4 nicht zu schaffen. Die meisten Besucher dieses Teils des Kgalagadi Parks reisen von Botswana her ein.
Endlose Himmel spannen sich über einer oft grünen Landschaft, die aber nur wenige Tiere enthält, da es zu wenig permanente Wasserstellen gibt.

Christoph’s Landcruiser verfügte über eine Seilwinde, dank derer er sich und uns aus jeder schwierigen Situation hätte befreien können. Wir machten keinen Gebrauch davon.

Ein anderer Reisender war weniger glücklich, sein Auto brannte vollständig aus, viel Metall schmolz bei der grossen Hitze.

Wir bauten unsere Zelte auf und ein aufkommender Wind legte diese gleich wieder um, da wir noch keine Heringe eingeschlagen hatten. Das holten wir sofort nach!

Richtig verankert hielten die Zelte dem Wind problemlos stand und boten Schutz vor dem Wind. Dieser war zwar stark doch auch sehr warm. Selbst noch um 20 Uhr lag die Temperatur bei über 30 Grad.
Der Abendhimmel zeigte einige Regenfälle in der Ferne, bis zu uns kamen während der Nacht lediglich einige Tropfen, die vom Wind auf das Zelt geblasen wurden.

Die Löwenmännchen in der Kalahari haben schöne, dunkle Mähnen. Wenn sie so entspannt im Schatten eines Baumes liegen, kann man sich ihre Kraft kaum vorstellen und ich würde am liebsten hingehen und die Mähne etwas kraulen.

Im Abendlicht entdeckten wir einen Batteleur, einen sehr schönen Vogel, der interessante Farben hat: Schwarzes Gefieder mit einem brauen Rücken, dazu der rote Schnabel mit einer gelben Spitze. Die Unterseite der Flügel sind schwarz-weiss, hier aber selbstverständlich nicht zu sehen.

Andrea reiste schon oft ins südliche Afrika um einmal Erdmännchen zu sehen. Auf dieser abendlichen Pirsch-Fahrt war es endlich so weit. Eine ganze Familie beglückte sie.

Meine Leser wissen mittlerweile, dass mich Vögel faszinieren. In Afrika komme ich immer auf meine Rechnung. Das ist auch mit ein Grund, dass ich immer eine lange Linse mitbringe. Diese ist zwar schwer, erlaubt aber auch schöne Bilder von Vögeln. Hier eine Falken-Art, die wir jedoch nicht genauer bestimmen konnten.

Endlose Himmel sind typisch für Afrika. Die weissen Wolken geben ihm die notwendige Tiefe und die von jeglicher menschlichen Besiedelung freie Landschaft mit der baumlosen Salzpfanne vermittelt ein Gefühl der Einsamkeit. Die Campingplätze liegen meist bei diesen Salzpfannen, welche in der Regenzeit wohl etwas Wasser enthalten, nun aber komplett ausgetrocknet und staubig sind.

Ganz einsam waren wir in unserem Camp jedoch nicht, ein Paar Frankolin leistete uns Gesellschaft. Meist sind diese Vögel sehr scheu, nicht jedoch hier. Schon am frühen Morgen waren sie beim Zelt.

Diese Korhan-Art hat ein eigenartiges Flugverhalten: Wenn sie in der Luft sind schnattern sie sehr laut, was sich vom Boden her wie ein stotternder Motor anhört. Vor der Landung fahren sie ihre Beine aus und plumpsen dann förmlich zu Boden.

Christoph entdeckte auf dieser Reise die Panorama Funktion seines neuen iPhone. Wann immer es eine Möglichkeit gab, nutzte er sie. Andrea hatte nicht immer Freude daran. Seine Bilder waren auf jeden Fall die Anstrengung wert!

Eine kleine Gruppe von Springböcken frass an diesem Busch die feinen grünen Blätter. Hübsche kleine Tierchen, die auch den Cheetah und Leoparden ausgezeichnet schmecken.
Während der ersten 170 km bis zum ersten Camp gab es wenig Tiere zu sehen, empfangen wurden wir von einem Steenbock, der uns aufmerksam musterte.
Eine typische Strecke auf dem Weg zum Camp: Nur von ganz wenigen Autos befahren und dann immer im 2-er Konvoi mit 4x4 Autos. Auf dem Weg in Richtung Osten ist dieser kaum je nötig, der Rückweg etwas weiter nördlich ist hingegen oft sehr sandig und ohne 4x4 nicht zu schaffen. Die meisten Besucher dieses Teils des Kgalagadi Parks reisen von Botswana her ein.
Endlose Himmel spannen sich über einer oft grünen Landschaft, die aber nur wenige Tiere enthält, da es zu wenig permanente Wasserstellen gibt.

Christoph’s Landcruiser verfügte über eine Seilwinde, dank derer er sich und uns aus jeder schwierigen Situation hätte befreien können. Wir machten keinen Gebrauch davon.

Ein anderer Reisender war weniger glücklich, sein Auto brannte vollständig aus, viel Metall schmolz bei der grossen Hitze.

Wir bauten unsere Zelte auf und ein aufkommender Wind legte diese gleich wieder um, da wir noch keine Heringe eingeschlagen hatten. Das holten wir sofort nach!

Richtig verankert hielten die Zelte dem Wind problemlos stand und boten Schutz vor dem Wind. Dieser war zwar stark doch auch sehr warm. Selbst noch um 20 Uhr lag die Temperatur bei über 30 Grad.
Der Abendhimmel zeigte einige Regenfälle in der Ferne, bis zu uns kamen während der Nacht lediglich einige Tropfen, die vom Wind auf das Zelt geblasen wurden.
Die Löwenmännchen in der Kalahari haben schöne, dunkle Mähnen. Wenn sie so entspannt im Schatten eines Baumes liegen, kann man sich ihre Kraft kaum vorstellen und ich würde am liebsten hingehen und die Mähne etwas kraulen.

Im Abendlicht entdeckten wir einen Batteleur, einen sehr schönen Vogel, der interessante Farben hat: Schwarzes Gefieder mit einem brauen Rücken, dazu der rote Schnabel mit einer gelben Spitze. Die Unterseite der Flügel sind schwarz-weiss, hier aber selbstverständlich nicht zu sehen.

Andrea reiste schon oft ins südliche Afrika um einmal Erdmännchen zu sehen. Auf dieser abendlichen Pirsch-Fahrt war es endlich so weit. Eine ganze Familie beglückte sie.

Meine Leser wissen mittlerweile, dass mich Vögel faszinieren. In Afrika komme ich immer auf meine Rechnung. Das ist auch mit ein Grund, dass ich immer eine lange Linse mitbringe. Diese ist zwar schwer, erlaubt aber auch schöne Bilder von Vögeln. Hier eine Falken-Art, die wir jedoch nicht genauer bestimmen konnten.

Endlose Himmel sind typisch für Afrika. Die weissen Wolken geben ihm die notwendige Tiefe und die von jeglicher menschlichen Besiedelung freie Landschaft mit der baumlosen Salzpfanne vermittelt ein Gefühl der Einsamkeit. Die Campingplätze liegen meist bei diesen Salzpfannen, welche in der Regenzeit wohl etwas Wasser enthalten, nun aber komplett ausgetrocknet und staubig sind.

Ganz einsam waren wir in unserem Camp jedoch nicht, ein Paar Frankolin leistete uns Gesellschaft. Meist sind diese Vögel sehr scheu, nicht jedoch hier. Schon am frühen Morgen waren sie beim Zelt.

Diese Korhan-Art hat ein eigenartiges Flugverhalten: Wenn sie in der Luft sind schnattern sie sehr laut, was sich vom Boden her wie ein stotternder Motor anhört. Vor der Landung fahren sie ihre Beine aus und plumpsen dann förmlich zu Boden.

Christoph entdeckte auf dieser Reise die Panorama Funktion seines neuen iPhone. Wann immer es eine Möglichkeit gab, nutzte er sie. Andrea hatte nicht immer Freude daran. Seine Bilder waren auf jeden Fall die Anstrengung wert!

Eine kleine Gruppe von Springböcken frass an diesem Busch die feinen grünen Blätter. Hübsche kleine Tierchen, die auch den Cheetah und Leoparden ausgezeichnet schmecken.
