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- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Erste Etappe: South Africa
Paare und einige einzelne Vögel
Von Shingwedzi führte uns die Route heute in den Westen des Parkes zu einem kleinen Camp, Shimuvini Bushfeld Camp, direkt an einem kleinen Fluss gelegen. Leider beachtete ich den Hinweis nicht, dass es sich um ein sogenanntes Self-Catering Camp handelt, dh. es gibt weder Laden noch Restaurant. Eine halbe Packung trockene Biskuits sowie Wasser musste heute für das Nachtessen ausreichen. Eine gute Gelegenheit, etwas von den in letzter Zeit angefressenen Pfunden zu zehren.
Unterwegs trafen wir wiederum viele interessante Tiere, oft als Paare, aber auch einige einzelne Exemplare sowie grössere Gruppen.

Den Anfang machten zwei Giraffen, die alle Anstalten machten, uns mit einer deftigen Sex-Szene zu unterhalten. Unsere Anwesenheit schien die beiden jedoch zu stören und sie verzogen sich in den dichteren Busch. Irgendwann ging uns die Geduld aus und wir fuhren weiter. Hoffentlich wird nun in einigen Monaten eine kleine Giraffe das Licht der Welt erblicken.

Die meisten Flüsse und stehenden Gewässer im Park sind von Krokodilen bewohnt. Die bis zu drei Meter langen Urzeit-Echsen vergällten uns die Lust auf ein Bad im Wasser. Die Monster sind zwar interessant anzusehen, am Bein möchte ich so ein Ding aber lieber nicht haben.

Auch mit den Hyppos möchte ich nicht schwimmen. Eine Schildkröte suchte sich einen interessanten Platz aus, um die Sonne zu geniessen: Zwischen Auge und Nasenlöchern einer Blutwurst liegt es sich für sie offensichtlich bequem. Das Hyppo hat anscheinend am temporären Mitbewohner nichts auszusetzen.

Zwei jüngere Vervet-Monkey tollen in einer Astgabel herum. Eine harmlose Rangelei mit teilweise lauten Quitsch-Tönen!

Der Hadeda-Ibis stochert am Boden im Laub nach Fressbarem. Wenn er am Boden ist, hört man ihn nicht. Sobald er jedoch fliegt, schreit er sehr laut. Die Afrikaner sagen, er sei so doof, dass er sogar vor dem Fliegen Angst hätte. Wenn ich ihn höre, stimme ich dieser Aussage voll und ganz zu.

Dieser Crested Barbet hat etwa die Grösse eines unserer Spatzen, im Gegensatz zu diesen ist er jedoch sehr viel farbiger.

Blue Wildebeest sind nahe Verwandte der Gnus, welche in der Serengeti in gigantischen Gruppen auftreten. Insgesamt leben dort etwa 1.5 Mio. Tiere. In Südafrika gibt es nicht ganz so viele. Wir hofften, dass wir in der Gegend einen oder mehrere Löwen sehen, leider erfolglos. Ruth möchte unbedingt einen Löwen sehen, sie muss sich wohl noch etwas gedulden.

Diese beiden Saddlebilled-Stork sehen so unnatürlich aus, dass ich immer das Gefühl habe, sie seine künstlich. Beim näheren Hinsehen wird jedoch schnell klar, dass sie leben. Einer der beiden hat ein gelbes Auge, der andere ein schwarzes. Vermutlich ein Unterschied der Geschlechter, ich fand jedoch keine Bestätigung für meine Vermutung.

Hier noch eine Detailaufnahme nur eines Storches, diesmal mit offenem Schnabel - nein, das ist nicht unbedingt das Weibchen! Der Schnabel und das gelbe Plättchen scheinen von nahe aus Plastik gemacht.

In einem Baum nahe eines Flusslaufes entdeckte Ruth eine Giant Eagle Owl, die grösste der afrikanischen Eulen. Knapp einen halben Meter gross steht sie auf dem Ast in einem mächtigen Baum. Die rosa Augendeckel sind halb geschlossen. Sie döst während des Tages auf dem Baum, in der Nacht geht sie auf die Jagt. Ich bin schon etwas neidisch, dass es Ruth schon auf ihrer ersten Afrika-Reise gelang, einen so seltenen Vogel zu entdecken. Aber irgendwie doch nicht so überrascht, schliesslich hat sie mit mir ebenfalls einen solchen gefunden.

Kurz bevor wir unsere Unterkunft erreichten, war ein Paar von Spottet Hyena auf der Strasse. Diese jüngeren Tiere waren ohne ihre Eltern unterwegs, jene blieben während des Tages wohl lieber im Bau um die Kräfte für die nächtlichen Streifzüge zu schonen.
Unterwegs trafen wir wiederum viele interessante Tiere, oft als Paare, aber auch einige einzelne Exemplare sowie grössere Gruppen.

Den Anfang machten zwei Giraffen, die alle Anstalten machten, uns mit einer deftigen Sex-Szene zu unterhalten. Unsere Anwesenheit schien die beiden jedoch zu stören und sie verzogen sich in den dichteren Busch. Irgendwann ging uns die Geduld aus und wir fuhren weiter. Hoffentlich wird nun in einigen Monaten eine kleine Giraffe das Licht der Welt erblicken.

Die meisten Flüsse und stehenden Gewässer im Park sind von Krokodilen bewohnt. Die bis zu drei Meter langen Urzeit-Echsen vergällten uns die Lust auf ein Bad im Wasser. Die Monster sind zwar interessant anzusehen, am Bein möchte ich so ein Ding aber lieber nicht haben.

Auch mit den Hyppos möchte ich nicht schwimmen. Eine Schildkröte suchte sich einen interessanten Platz aus, um die Sonne zu geniessen: Zwischen Auge und Nasenlöchern einer Blutwurst liegt es sich für sie offensichtlich bequem. Das Hyppo hat anscheinend am temporären Mitbewohner nichts auszusetzen.

Zwei jüngere Vervet-Monkey tollen in einer Astgabel herum. Eine harmlose Rangelei mit teilweise lauten Quitsch-Tönen!

Der Hadeda-Ibis stochert am Boden im Laub nach Fressbarem. Wenn er am Boden ist, hört man ihn nicht. Sobald er jedoch fliegt, schreit er sehr laut. Die Afrikaner sagen, er sei so doof, dass er sogar vor dem Fliegen Angst hätte. Wenn ich ihn höre, stimme ich dieser Aussage voll und ganz zu.

Dieser Crested Barbet hat etwa die Grösse eines unserer Spatzen, im Gegensatz zu diesen ist er jedoch sehr viel farbiger.

Blue Wildebeest sind nahe Verwandte der Gnus, welche in der Serengeti in gigantischen Gruppen auftreten. Insgesamt leben dort etwa 1.5 Mio. Tiere. In Südafrika gibt es nicht ganz so viele. Wir hofften, dass wir in der Gegend einen oder mehrere Löwen sehen, leider erfolglos. Ruth möchte unbedingt einen Löwen sehen, sie muss sich wohl noch etwas gedulden.

Diese beiden Saddlebilled-Stork sehen so unnatürlich aus, dass ich immer das Gefühl habe, sie seine künstlich. Beim näheren Hinsehen wird jedoch schnell klar, dass sie leben. Einer der beiden hat ein gelbes Auge, der andere ein schwarzes. Vermutlich ein Unterschied der Geschlechter, ich fand jedoch keine Bestätigung für meine Vermutung.

Hier noch eine Detailaufnahme nur eines Storches, diesmal mit offenem Schnabel - nein, das ist nicht unbedingt das Weibchen! Der Schnabel und das gelbe Plättchen scheinen von nahe aus Plastik gemacht.

In einem Baum nahe eines Flusslaufes entdeckte Ruth eine Giant Eagle Owl, die grösste der afrikanischen Eulen. Knapp einen halben Meter gross steht sie auf dem Ast in einem mächtigen Baum. Die rosa Augendeckel sind halb geschlossen. Sie döst während des Tages auf dem Baum, in der Nacht geht sie auf die Jagt. Ich bin schon etwas neidisch, dass es Ruth schon auf ihrer ersten Afrika-Reise gelang, einen so seltenen Vogel zu entdecken. Aber irgendwie doch nicht so überrascht, schliesslich hat sie mit mir ebenfalls einen solchen gefunden.

Kurz bevor wir unsere Unterkunft erreichten, war ein Paar von Spottet Hyena auf der Strasse. Diese jüngeren Tiere waren ohne ihre Eltern unterwegs, jene blieben während des Tages wohl lieber im Bau um die Kräfte für die nächtlichen Streifzüge zu schonen.
