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Kategorie: Winterreise 16 / 17: Vierte Etappe - Cambodia 17
14. Februar 2017

Busfahrt von Siem Reap nach Phnom Penh mit Essenspause - für die Einen

Der erste Teil des heutigen Tages ging mit der Busfahrt von Siem Reap nach Phnom Penh drauf. Um 11 Uhr fuhr der Bus los und kurz nach 16:30 waren wir in Phnom Penh. Für die 320 km brauchte der Bus relativ lange, da die Strasse zwar in sehr gutem Zustand ist, aber doch sehr dichter Verkehr von Autos, LKW, Bussen, Tuk-Tuk, Motorrädern und auch gelegentlich Ochsengespannen herrscht.

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Nach etwa 90 Minuten legten wir eine Essenspause ein, welche einige Passagiere für ein Mittagessen in diesem Hotel / Restaurant nützten. Ich machte mich stattdessen auf die Jagd nach Bildern.

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Diese nette Dame erlaubte mir, sie zu fotografieren und auch ihre zu verkaufenden Lebensmittel aufs Bild zu nehmen. Auch ohne eine gemeinsame Sprache gestaltete sich diese Kommunikation einfach. Als ich die Bilder gemacht hatte, zeigte ich ihr das Resultat und sie lächelte.

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Ihr Angebot besteht aus peinlich genau gebündelten getrockneten Fischen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese gegessen werden. Einfach so als Snack oder dann doch eher als Zutaten zu Suppen und / oder Curries

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Auf den ersten Blick sah dieses Angebot recht verlockend aus. Erst als ich genauer hinsah, bemerkte ich die jeweils sechs Beine an jedem Ding. Für mich sind das eine Art Kakerlaken, die mit scharfen Chili-Schoten gegessen werden. En Guete, für mich bitte ein Mineralwasser.

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Diese Dinger sind je etwa so gross wie ein Finger. Richtige Schwabenkäfer, aber von einer Grösse, wie es sie nur in den Tropen gibt. Auch wenn diese viel Protein enthalten, esse ich doch lieber nur Gemüse.

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Schliesslich eine ganze Schüssel mit einer Art Heuschrecken. Knacken die Dinger, wenn man drauf beisst? Ich muss es nicht genauer wissen. Vegetarier werden mir mit jeder Minute sympathischer. Schöne neue Zeiten, wenn wir bald Insekten essen sollen.

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Gerade beim Parkplatz unseres Busses stand eine Maschine, welche ziemlich viel Lärm verursachte. Ich musste sie genauer inspizieren.

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Nach etwa 10 Minuten bewahrheitete sich meine Vermutung: Eine Eismaschine, welche riesige Mengen an Eiswürfeln produziert. Diese werden anschliessend sackweise verkauft, da noch längst nicht alle Häuser über einen Kühlschrank verfügen.

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Sobald wir in Phnom Penh ankamen, liess ich mich mit einem Tuk-Tuk zum Hotel chauffieren und fotografierte aus dem Zimmer die Umgebung. Ich stellte fest, dass ich nicht weit vom Königspalast entfernt wohne. Sehr praktisch, denn so kann ich mir grosse Teile des Zentrums bequem zu Fuss ansehen.

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Ich machte mich umgehend auf den Weg zum Mekong, an dessen Ufer sich einige gute Restaurants befinden sollten. Und mein Hunger stellte sich langsam, aber sicher ein. Hier bestanden gute Aussichten auf "normeles" Essen. Unterwegs wurden an vielen Ständen diese seltsamen Früchte angeboten. Viele Asiaten essen die Kerne der Lotusblumen so ähnlich, wie wir geröstete Mandeln oder sonstige Nüsse.
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Sachen gibt es! Am Fluss gibt es eine grosse öffentliche Toilette, die offensichtlich Mitglied in einer weltweiten Vereinigung der Toiletten ist. Wieder einige Funktionäre, die sich auf Kosten der Steuerzahler ihre Hintern breit sitzen.

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Der Mekong läuft hier mit dem Tonlé zusammen, welcher aus dem Tonlé Sap See läuft. Der mächtige Fluss entspringt im zentralen China und trifft dann beim Goldenen Dreieck auf Thailand, von wo aus er dann über weite Strecken die Grenze zwischen Thailand und Laos bildet. Von hier aus fliesst er bis Saigon, um dann dort ins Meer zu verschwinden. Ein imposanter Fluss!

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Zum Sonnenuntergang war ich beim Königstempel, auf der Wiese davor war Hochbetrieb. Viele Familien fanden sich hier ein und spielten, sassen, schwatzten und assen auch ab und zu kleine Bissen. Eine ganz friedliche Atmosphäre.

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Süsse Stücke wie diese waren sehr populär, viele Kinder liefen mit einem solchen Spiess herum und verlustierten sich an den Marzipan-ähnlichen Leckereien.

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