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- Kategorie: Winter 18 / 19: 1. Etappe Johannesburg - Windhoek mit Paul
Addo Elephant Nationalpark, 3. Tag: ein völlig anderes Bild

Das grosse Wasserloch, an welchem wir gestern um die 50 Elefanten sahen, war heute nahezu tierleer. Ein einzelner, jüngerer Bulle war hier und vertrieb sich eher lustlos die Zeit.

An diesem Wasserloch war eine grössere Gruppe von Büffeln am baden und trinken. Das Wasserloch ist mir einem Elektrozaun umgeben, so dass die kleineren Tiere problemlos ans Wasser können, die Elefanten schaffen es aber nicht unter den Drähten durch. Ausser sie seien noch sehr klein. Ein Kuh würde ihr Jungtier aber wohl kaum hineingehen lassen, wenn sie es nicht beschützen könnte.

Neben Elefanten und Zebras gibt es im Park einige kleinere Gruppen von Red Hartebeest, einer grösseren Antilopenart.

An einem der abgelegeneren Wasserlöchern trafen wir dann doch noch auf eine grössere Gruppe von Elephanten. Während der Viertelstunde unseres Besuches kamen immer wieder Tiere aus dem Wald und wurden von der Gruppe bei ihrer Ankunft begrüsst. Andere verzogen sich wieder, so dass die Anzahl der Anwesenden in etwa konstant blieb.
Einmal mehr lernte ich heute, dass die Erlebnisse eines Tages einer Safari mit denen an einem anderen überhaupt nicht zu vergleichen sind. Heute sahen wir insgesamt vielleicht einen Fünftel der Elefanten, die wir gestern trafen. Nur einen Tag in einem Park zu verbringen ist definitiv zu wenig, so viel kann sich jeweils ändern.
