- Details
- Kategorie: Winter 18 / 19: 1. Etappe Johannesburg - Windhoek mit Paul
Port Elizabeth, zuerst Nebel und kühl, dann Sonne und warm
Nach dem Frühstück bei schönstem Wetter im Addo Elephant Nationalpark machen wir uns auf den Weg nach Port Elizabeth am Indischen Ozean. Knapp 100 km waren es heute, die ersten 40 noch im Nationalpark und dann entlang des Meeres. Auf dieser Fahrt sahen wir heute einen einzigen Elefanten, drei Warzenschweine und einige Nilgänse. Sonst nichts, nada, nothing,rien, niente.

Als wir bei unserem Hotel ankamen, lag die Stadt in dichtem Nebel bei einer Temperatur von nur gerade 18°. Die warme Luft aus dem Landesinnern trifft hier auf das kühlere Wasser des Ozeans und so entsteht der Nebel. Unser Hotel liegt nur von einer Strasse getrennt am Meer.

Wir liessen uns selbstverständlich davon nicht abhalten und machten uns auf zur Erkundung der Stadt. Von einem Hügel aus hätte man eine schöne Übersicht über das Zentrum, uns blieb heute nur eine kleine Sicht auf einige Häuserzeilen.

Auf dem Hügel gibt es einen kleinen Leuchtturm sowie eine ebensolche Pyramide, welche ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt zu Erinnerung an seine früh verstorbene Ehefrau erbauen liess. Aktuelle Künstler haben den Boden mit Mosaiken verziert. Heute waren gerade einige Schulklassen zu Besuch, die Mädchen bewunderten die Gegend.

Im Stadtzentrum steht die City Hall, ein klassizistisches Gebäude mit einem grossen Platz davor. Sie merkiert das Ende der Haupt-Einkaufsstrasse.

In der Haupteinkaufsstrasse finden sich auch einzelne ambulante Stände, in einem davon hat sich ein Schneider eingerichtet, der Änderung an den Kleidungsstücken seiner Kunden vornimmt. Offenbar hat er schlechte Erfahrungen mit einigen seiner Kunden gemacht, er weist darauf hin, dass diese lediglich 90 Tage Zeit hätten, um ihre fertigen Kleidungsstücke abzuholen!

Auch während unseres Spazierganges in der Innenstadt lichtete sich der Nebel noch nicht, bei den meisten der höheren Häuser waren die obersten Geschosse noch im Nebel.

Später brannte die Sonne den Nebel weg und wir konnten noch etwas am Meer spazieren gehen. Ein langer Boardwalk führt entlang des Strandes. Auf ihm kann man einige Kilometer der Wasserlinie folgen. Wir begnügten uns mit einem Kilometer.

Die Gegend vor unserem Hotel hat einen der schönsten Sandstrände der Gegend. Heute wurde er von einigen Leuten zum Baden genutzt. Uns reizte das Wasser nicht besonders, ich mochte nicht mal mit den Füssen die Temperatur testen.
