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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 1. Etappe Südamerika
Die übliche Stadtrundfahrt, diesmal in Lima
Bereits bei meiner Ankunft gestern Abend in meinem Hotel buchte ich für den kommenden Tag eine Stadtrundfahrt, um einen ersten Eindruck der 10-Millionen-Stadt zu erhalten. Kurz nach 9 Uhr holte mich ein Minibus vom Hotel ab und nachdem wir noch einige weitere Gäste abgeholt hatten, ging es schon los. Wir fuhren zuerst zu einem kleinen Park hoch über dem Pazifik, wo wir auf einen weiteren Bus warteten. Sobald dieser eintraf, teilten sich die Touristen nach Sprache auf die beiden Busse auf. Ich schloss mich der Spanisch sprechenden Gruppe an, die Amis blieben unter sich.

Der Parque del Amor wird von einer wellenden Mauer mit Mosaiken umfasst und bietet eine schöne Sicht auf den Pazifik. Wenn dazu noch das Wetter so wie heute mitspielt, sind die Voraussetzungen für eine interessante erste Stadtbesichtigung ideal.

Die Steilküste in Richtung Norden zeigt die Wellen, für welche Lima berühmt ist. Einige Surfer vergnügten sich auch heute in den Wellen, dies obwohl die Wassertemperatur kaum je über 13 Grad Celsius steigt. Mit einem Taucheranzug ist dies anscheinend auszuhalten.

Die ganze Mauer ist mit Teilen von Gedichten bekannter peruanischer Poeten geschmückt. Mich faszinierte das Loch mit dem Durchblick auf die Küste mehr als die Gedichte. Ich werde wohl nie einen Sinn für Poesie entwickeln.

Noch bevor die Inkas hier lebten waren andere Kulturen ansässig. Diese bauten unter anderem eine Vielzahl von Tempeln und Pyramiden, von denen heute auf dem Stadtgebiet nur noch ein Teil steht. Diese wurde aus Ziegeln gefertigt, welche aus Sand und Wasser geformt und anschliessend an der Sonne getrocknet wurden. Viele der Bauwerke wurden zerstört, die Ziegel jeweils für den Bau von Strassen und Häusern rezykliert. In Lima fallen pro Jahr meist nicht mehr als 13 mm Regen, in diesem sehr trockenen Klima halten sich diese Ziegel extrem gut.

Im Zentrum der Altstadt gibt es zwei grosse Plätze, die Plaza San Martín, sowie die Plaza Mayor oder Plaza de Armas. Zuerst besuchte wir die Plaza Mayor, welche von monumentalen Bauten umgeben ist. Mir gefielen vor allem diese beiden Polizisten, welche entspannt im Schatten unter dem Baum Zuflucht vor der Sonne suchten. In Lima gibt es extrem viele Polizisten. Sowohl Verkehrs- als auch Touristenpolizisten stehen im Zentrum an beinahe jeder Ecke.

Zur Zeit findet in Lima die UN-Klimakonferenz statt, vielleicht hat es auch deshalb sehr viele Polizisten. Man will auf jeden Fall verhindern, dass Lima und damit Peru in ein schlechtes Licht geraten. An vielen Stellen der Stadt stehen Plakatwände, welche die Delegierten für spezifische Probleme im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung sensibilisieren sollen. Auch in Lima gibt es an vielen Orten blühende Jacarandas, welche mit ihren lila Blüten die Stadt verschönern.

Im Sommer dürfen natürlich auch in Lima die Glacé-Verkäuferinnen nicht fehlen. Hier benützen sie lustige Fahrräder mit gelben Aufbauten, in denen das Angebot gekühlt durch die Gegend gefahren wird. Farblich auf den Behälter abgestimmt, fallen sie jedenfalls sofort gut auf.

Die Plaza Mayor oder eben die Plaza de Armas ist ebenso monumental wie die Plaza San Maríin. Während die Häuser bei Letzterer eher in weiss / grau gehalten sind, zeigt die Plaza Mayor viel gelb. Hier liegen auch der Präsidentenpalast sowie die Kathedrale. Beides werde ich mir morgen noch genauer ansehen, heute blieb dazu zuwenig Zeit.

Am Schluss der Rundfahrt stieg ich an der Küste bei einem modernen Einkaufszentrum aus dem Bus aus, ich wollte mich noch für eine Freundin nach einem Schal oder Schultertuch aus reiner Vicuña Wolle umsehen. Ich wurde tatsächlich fündig, muss mit dem Kauf allerdings noch zuwarten, da die Preise sehr, sehr hoch sind. Ohne ihre Zusage kaufe ich nichts. Vom Zentrum aus ergab sich nochmals ein schöner Blick auf die Küste, diesmal in südlicher Richtung.

Hinter dem Einkaufszentrum hoch über dem Meer ragen zwei moderne Bauten in die Höhe, welche ein JW Marriott Hotel beherbergen. Diese ist vermutlich vollgestopft mit Delegierten der Konferenz, von denen man sonst in der Stadt kaum etwas mitbekommt. Die Klimananlagen zusammen mit den Flugzeugen, mit welchen die Delegierten an- und abreisen, sind vermutlich klima-neutral, wäre sonst ja auch widersinnig.
Bereits gestern sah ich auf einem kurzen Spaziergang in der Nähe meines Hotels ein Restaurant, welches ich heute ausprobieren wollte. Gesagt, getan und nicht im Geringsten bereut!

Der Parque del Amor wird von einer wellenden Mauer mit Mosaiken umfasst und bietet eine schöne Sicht auf den Pazifik. Wenn dazu noch das Wetter so wie heute mitspielt, sind die Voraussetzungen für eine interessante erste Stadtbesichtigung ideal.

Die Steilküste in Richtung Norden zeigt die Wellen, für welche Lima berühmt ist. Einige Surfer vergnügten sich auch heute in den Wellen, dies obwohl die Wassertemperatur kaum je über 13 Grad Celsius steigt. Mit einem Taucheranzug ist dies anscheinend auszuhalten.

Die ganze Mauer ist mit Teilen von Gedichten bekannter peruanischer Poeten geschmückt. Mich faszinierte das Loch mit dem Durchblick auf die Küste mehr als die Gedichte. Ich werde wohl nie einen Sinn für Poesie entwickeln.

Noch bevor die Inkas hier lebten waren andere Kulturen ansässig. Diese bauten unter anderem eine Vielzahl von Tempeln und Pyramiden, von denen heute auf dem Stadtgebiet nur noch ein Teil steht. Diese wurde aus Ziegeln gefertigt, welche aus Sand und Wasser geformt und anschliessend an der Sonne getrocknet wurden. Viele der Bauwerke wurden zerstört, die Ziegel jeweils für den Bau von Strassen und Häusern rezykliert. In Lima fallen pro Jahr meist nicht mehr als 13 mm Regen, in diesem sehr trockenen Klima halten sich diese Ziegel extrem gut.

Im Zentrum der Altstadt gibt es zwei grosse Plätze, die Plaza San Martín, sowie die Plaza Mayor oder Plaza de Armas. Zuerst besuchte wir die Plaza Mayor, welche von monumentalen Bauten umgeben ist. Mir gefielen vor allem diese beiden Polizisten, welche entspannt im Schatten unter dem Baum Zuflucht vor der Sonne suchten. In Lima gibt es extrem viele Polizisten. Sowohl Verkehrs- als auch Touristenpolizisten stehen im Zentrum an beinahe jeder Ecke.

Zur Zeit findet in Lima die UN-Klimakonferenz statt, vielleicht hat es auch deshalb sehr viele Polizisten. Man will auf jeden Fall verhindern, dass Lima und damit Peru in ein schlechtes Licht geraten. An vielen Stellen der Stadt stehen Plakatwände, welche die Delegierten für spezifische Probleme im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung sensibilisieren sollen. Auch in Lima gibt es an vielen Orten blühende Jacarandas, welche mit ihren lila Blüten die Stadt verschönern.

Im Sommer dürfen natürlich auch in Lima die Glacé-Verkäuferinnen nicht fehlen. Hier benützen sie lustige Fahrräder mit gelben Aufbauten, in denen das Angebot gekühlt durch die Gegend gefahren wird. Farblich auf den Behälter abgestimmt, fallen sie jedenfalls sofort gut auf.

Die Plaza Mayor oder eben die Plaza de Armas ist ebenso monumental wie die Plaza San Maríin. Während die Häuser bei Letzterer eher in weiss / grau gehalten sind, zeigt die Plaza Mayor viel gelb. Hier liegen auch der Präsidentenpalast sowie die Kathedrale. Beides werde ich mir morgen noch genauer ansehen, heute blieb dazu zuwenig Zeit.

Am Schluss der Rundfahrt stieg ich an der Küste bei einem modernen Einkaufszentrum aus dem Bus aus, ich wollte mich noch für eine Freundin nach einem Schal oder Schultertuch aus reiner Vicuña Wolle umsehen. Ich wurde tatsächlich fündig, muss mit dem Kauf allerdings noch zuwarten, da die Preise sehr, sehr hoch sind. Ohne ihre Zusage kaufe ich nichts. Vom Zentrum aus ergab sich nochmals ein schöner Blick auf die Küste, diesmal in südlicher Richtung.

Hinter dem Einkaufszentrum hoch über dem Meer ragen zwei moderne Bauten in die Höhe, welche ein JW Marriott Hotel beherbergen. Diese ist vermutlich vollgestopft mit Delegierten der Konferenz, von denen man sonst in der Stadt kaum etwas mitbekommt. Die Klimananlagen zusammen mit den Flugzeugen, mit welchen die Delegierten an- und abreisen, sind vermutlich klima-neutral, wäre sonst ja auch widersinnig.
Bereits gestern sah ich auf einem kurzen Spaziergang in der Nähe meines Hotels ein Restaurant, welches ich heute ausprobieren wollte. Gesagt, getan und nicht im Geringsten bereut!
