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- Kategorie: Thailand und Burma 14 - Teil Thailand
Route 1, nicht Route 66

Die Hautpverkehrsachse zwischen Bangkok und dem Norden Thailands ist die Route 1, in diesem Café lehnt die Werbung an die US-66, die berühmte Route 66 an. Bis auf dieses Geschäft ist die Strasse aber mitnichten mit der US-66 vergleichbar. Statt durch weite Strecken etwas heruntergekommene Gegenden führt die Route 1 durch meist dicht besiedeltes Gebiet. Wir fuhren heute gut 500 km in den Süden und kamen dank der gut ausgebauten Strasse rasch voran.

In einer Raststätte legten wir eine Pause ein und nutzten die Zeit, einige Bilder des Angebotes im Laden zu machen. Diese Päckli erinnerten mich an Bomben aus den Comics mit einer abstehenden Zündschnur. Ich fand nicht heraus, was sich in den grünen Rollen befand. Das Personal spricht praktisch kein Englisch, so dass eine Unterhaltung nahezu unmöglich ist.

Einige Insassen eines Pickups nutzten die Fahrpause für ein kleines Nickerchen im schattigen hinteren Teil der Anlage. Bewundernswert wie diese Leute auf den harten Steinplatten liegen. Ich hätte bereits nach wenigen Minuten starke Schmerzen in den Gelenken und könnte nicht mehr aufstehen. Den Einheimischen scheint diese Art Schlaf wohl zu bekommen.

Als ich diese Beutel sah, kam erinnerte ich mich an eine Spezialität Mexicos, den Chichárron. Das Weisse des Schweingespecks wird in einer Bratpfanne erhitzt, worauf das Fett austritt und eine solche Masse zurückbleibt. Diese wird dann als Snack verkauft. Für mich absolut ungeniessbar. Auch die Thais scheinen dies zu lieben, von mir aus können sie soviel essen wie sie mögen, ich missgönne ihnen keinen Bissen!




Dies sind weitere Thai-Snacks, von denen ich keine Vorstellung habe. Offensichtlich werden sie aber rege gekauft, das Angebot ist immens. Alle möglichen Farben, Formen und wohl auch Geschmacksvarianten.

Dieses Angebot kenne ich hingegen sehr gut, Espresso! Eine richtige Maschine, welche von einem richtigen Barista bedient wird. Mir war wegen der Hitze gar nicht nach einem Espresso, die Temperatur lag zeitweise über 35 Grad, dies mit einer anhaltend hohen Luftfeuchtigkeit.

Thomas war während seines ganzen Berufslebens ein forschender Chemiker in der Pharmaindustrie. Selbstverständlich konnte er die hier angebotenen Medikamente nicht einfach so liegen lassen, er musste sie fotografieren. Hätte er ein Massenspektrometer und weitere seiner Analysegeräte dabei gehabt, wären die Tabletten sicher detailliert untersucht worden. So musste ein einfaches Bild genügen und wir konnten umgehend wieder weiter fahren.

Keine Ahnung was auf diesem Schild steht, was ich jedoch sofort erkannte war das Logo rechts unten.

Kurz vor dem Ziel fuhren wir an einem Lastwagen vorbei, an welchem dasselbe Logo erschien, diesmal zusammen mit dem auch bei uns bekannten.
