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- Kategorie: Thailand und Burma 14 - Teil Burma
Ausschiffen in Mandalay
Am heutigen Mittwoch ist Vollmond, ein hoher Feiertag in Burma. Wir schifften heute morgen aus und fuhren mit einem Taxi zu unserem Hotel am Fuss des Mandalay Hills. Die ganze Stadt war auf den Beinen, so auch wir.

Wir machten uns auf den Weg zu einer Pagode, welche wir noch auf unserem Plan hatten. In der Menschenmenge fanden wir sie leider nicht, wir haben aber noch zwei Tage Zeit, sie zu finden. Beim Aufgang zum Mandalay Hill steht diese grosse Löwenfigur und die Pagode. Wir konnten die Strasse hier nicht überqueren, Menschenmengen, Motorräder und viele Autos machten jedes Durchkommen unmöglich.

Die Strassen sind ähnlich wie beim Zürcher Sechseläuten voller Menschen, gleichzeitig findet ein grosser Markt statt, an dem allerhand Gegenstände für den täglichen Gebrauch verkauft werden. Hier allerhand Plastikgegenstände wie Kübel, Stühle und die unterschiedlichsten Behälter.

Ein Uhrenhändler verkauft digitale Uhren, alle schön ausgestellt und nach Farben sortiert. Die Uhren hinten rechts liegen sogar in einem Wasserbecken um zu zeigen, dass sie wasserdicht sind.

Sorbets in allen Varianten bietet dieser Mann feil. Wir konnten der Versuchung problemlos widerstehen. In der herrschenden Hitze wären diese Erfrischungen zwar willkommen gewesen, doch die unbekannten Bakterien, die darin eventuell leben, liessen uns verzichten.

Die burmesischen Frauen tragen oft Thanaka-Paste im Gesicht, dieses dient einerseits als Make-up, aber auch als Sonnenschutz. Die Paste wird aus der Rinde des Thanakabaums (Limonia acidissima) gewonnen. Diese Baumstücke werden hier verkauft.

Auf diesen Steinscheiben wird die Thanaka-Rinde gerieben und damit die Paste gewonnen. Auf allen Märkten werden neben den Holzstücken auch die Steinplatten angeboten. Aus demselben Material werden auch in der Küche eingestzten steinernen Mörser verkauft.

Schneidewerkzeuge, Stechbeutel, Scheren und andere Werkzeuge aus Metall in allen Formen und mit allen möglichen Funktionen, die meisten davon handgemacht, sind hier im Angebot.

Wie in allen Ländern werden auch in Burma Spielzeug Gewehre und Pistolen an die Kinder gebracht. Heissbegehrt sind die Schiessgeräte vor allem bei den Buben.

Nicht nur Werkzeuge, Spielzeuge und andere Einrichtungsgegenstände finden reissenden Absatz, auch kleine Imbisse sind begehrt. Diese Frau verkauft in einem süssen Teig gebackene Wachteleier. Auch diese liessen wir links liegen.

Die Einheimischen sind nicht nur zu Fuss unterwegs. Ganze Familien sind auf einem einzigen Motorrad unterwegs. Junge, Vater, Tochter und zuhinterst die Ehefrau teilen sich dasselbe Transportmittel. Die Eltern mit Helm, die Kinder ohne. Ein Albtraum für schweizerische Verkehrs-Polizisten.

Diese Mutter ist mit ihrem beiden Kindern auf dem Velo unterwegs.
Den späteren Nachmittag verbrachten wir am Pool, auf welchen wir uns schon seit langem freuten. Angenehm warmes Wasser und schön schattige Liegeplätze liessen uns den ruhigeren Tag geniessen.
