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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Ein alter Königspalast und ein schweisstreibender Aufstieg
Bei unserem ersten Halt in Tagaung, einer der angeblich ältesten Städte Myanmars zeigte unser Reiseleiter uns die beeindruckenden Ruinen eines ehemaligen Königspalastes.

Diese Mauerreste sind alles, was vom Palast übrig blieb. Jede weitere Ausgrabung ist unmöglich, da viele Einheimische hier auf diesem Hügel im Laufe letzten Jahrzehnte ihre Häuser bauten. Zudem hat hier eine Mittelschule ihr Lokal mit vielen Schulzimmern. Dann ist auch fraglich, was die Ausgrabungen interessantes zu tage fördern würden. Alles Holz ist sicher verrottet und sonstiges Mauerwerk wohl kaum mehr übrig.

Von der anderen Seite des Hügels aus sieht man den Hügel besser. Auch hier sind lediglich einige Ziegelsteine zu sehen. Auch nicht sonderlich interessant. Unser Reiseleiter hat uns schon zu Beginn des Ausfluges auf die nicht überwältigende Bedeutung der Mauerreste hingewiesen. So hielt sich die Frustration in Grenzen.

Schon interessanter war diese Stelle: Im Hintergrund wieder der Ziegelhaufen, dann die Schneiderin in ihrem offenen Atelier. Das Schild in der Bildmitte wiest in burmesischer Schrift auf die eigentliche Attraktion des Ortes hin. Der Norden von Myanmar darf nur mit einer Spezialbewilligung der Armee bereist werden; über eine solche verfügen wir selbstverständlich. Viele Reisende erhalten diese wohl kaum, sonst wäre dieses Schild sicher zusätzlich in einer anderen Sprache verfasst. Nicht einmal die Zahlen in der obersten Zeile sind für mich lesbar. Eine Erklärung unserer Reiseleiters brachte Klarheit.

In meiner App auf dem iPhone sind die Zahlen lesbar: Höhe über Meer sind 77 m, wichtiger sind jedoch die Koordinaten: 23° 30′ 14″ bezeichnet den Wendekreis des Krebses. Hier verliessen wir die Tropen für die kommenden paar Tage.

Etwas später legten wir in Hti Gyaing an, einem weiteren Dorf, wo wir auch die Nacht verbringen sollten. Im Dorf gibt es, wie überall in Myanmar, mehrere Pagoden. Eine davon ist über eine gedeckte Treppe von 320 Stufen erreichbar. Die Treppe ist gedeckt, so dass die Sonne nicht direkt herunter brennt. Doch die Hitze hält auch das Dach nicht ab, der Schweiss rann zumindest bei mir in Strömen. Aber ich war doch stolz, dass ich den Aufstieg problemlos schaffte.

Als Belohnung winkte die vergoldete Pagode, welche an der höchsten Stelle auf uns wartete.

Eine schöne Aussicht auf das Dorf und die umliegende Landschaft war eine geschätzte Zugabe. Die Brücke, welche hier den schmaleren Oberlauf des Irrawaddy überspannt, steht erst seit Mitte 2015. Ein weiteres Zeichen des langsam im Land ankommenden Fortschrittes.

Eine Mitglied der Mannschaft unseres Schiffes war den ganzen Tag mit Film- und Fotoaufnahmen befasst. Die Jungs müssen im Auftrag der Regierung unsere Reise aufzeichnen und Vorschläge für Verbesserungen der touristischen Infrastruktur machen. Myanmar soll noch mehr für den Tourismus geöffnet werden und alle entsprechenden Einrichtungen sollen verbessert werden.

Anschliessend an den Aufstieg machten Paul und ich noch einen längeren Spaziergang durch die Ortschaft. Dabei sah ich schwarzen Sesam, der hier zum Verkauf stand. Ein seltenes Gewürz, welches ich in der Schweiz noch nie im Angebot fand.

Diese Tiere sind auch bei uns im Angebot: Hühner sowieso und auch ab und zu etwas vom Schwein. Allerdings meist nicht von solch glücklichen Schweinen wie hier. Dieses Exemplar darf frei durch die Strassen ziehen - bei uns undenkbar.

In diesem Restaurant genehmigten wir uns noch ein Getränk, bevor wir uns wieder an Bord begaben. Wir wollten die lokale Wirtschaft unterstützen.

Zwei junge Mönche waren ebenfalls im Restaurant und bestaunten uns. Ich fragte, ob ich fotografieren konnte, was mir auch erlaubt wurde. Ohne Worte, nur mit Gesten.

Diese Mauerreste sind alles, was vom Palast übrig blieb. Jede weitere Ausgrabung ist unmöglich, da viele Einheimische hier auf diesem Hügel im Laufe letzten Jahrzehnte ihre Häuser bauten. Zudem hat hier eine Mittelschule ihr Lokal mit vielen Schulzimmern. Dann ist auch fraglich, was die Ausgrabungen interessantes zu tage fördern würden. Alles Holz ist sicher verrottet und sonstiges Mauerwerk wohl kaum mehr übrig.

Von der anderen Seite des Hügels aus sieht man den Hügel besser. Auch hier sind lediglich einige Ziegelsteine zu sehen. Auch nicht sonderlich interessant. Unser Reiseleiter hat uns schon zu Beginn des Ausfluges auf die nicht überwältigende Bedeutung der Mauerreste hingewiesen. So hielt sich die Frustration in Grenzen.

Schon interessanter war diese Stelle: Im Hintergrund wieder der Ziegelhaufen, dann die Schneiderin in ihrem offenen Atelier. Das Schild in der Bildmitte wiest in burmesischer Schrift auf die eigentliche Attraktion des Ortes hin. Der Norden von Myanmar darf nur mit einer Spezialbewilligung der Armee bereist werden; über eine solche verfügen wir selbstverständlich. Viele Reisende erhalten diese wohl kaum, sonst wäre dieses Schild sicher zusätzlich in einer anderen Sprache verfasst. Nicht einmal die Zahlen in der obersten Zeile sind für mich lesbar. Eine Erklärung unserer Reiseleiters brachte Klarheit.

In meiner App auf dem iPhone sind die Zahlen lesbar: Höhe über Meer sind 77 m, wichtiger sind jedoch die Koordinaten: 23° 30′ 14″ bezeichnet den Wendekreis des Krebses. Hier verliessen wir die Tropen für die kommenden paar Tage.

Etwas später legten wir in Hti Gyaing an, einem weiteren Dorf, wo wir auch die Nacht verbringen sollten. Im Dorf gibt es, wie überall in Myanmar, mehrere Pagoden. Eine davon ist über eine gedeckte Treppe von 320 Stufen erreichbar. Die Treppe ist gedeckt, so dass die Sonne nicht direkt herunter brennt. Doch die Hitze hält auch das Dach nicht ab, der Schweiss rann zumindest bei mir in Strömen. Aber ich war doch stolz, dass ich den Aufstieg problemlos schaffte.

Als Belohnung winkte die vergoldete Pagode, welche an der höchsten Stelle auf uns wartete.

Eine schöne Aussicht auf das Dorf und die umliegende Landschaft war eine geschätzte Zugabe. Die Brücke, welche hier den schmaleren Oberlauf des Irrawaddy überspannt, steht erst seit Mitte 2015. Ein weiteres Zeichen des langsam im Land ankommenden Fortschrittes.

Eine Mitglied der Mannschaft unseres Schiffes war den ganzen Tag mit Film- und Fotoaufnahmen befasst. Die Jungs müssen im Auftrag der Regierung unsere Reise aufzeichnen und Vorschläge für Verbesserungen der touristischen Infrastruktur machen. Myanmar soll noch mehr für den Tourismus geöffnet werden und alle entsprechenden Einrichtungen sollen verbessert werden.

Anschliessend an den Aufstieg machten Paul und ich noch einen längeren Spaziergang durch die Ortschaft. Dabei sah ich schwarzen Sesam, der hier zum Verkauf stand. Ein seltenes Gewürz, welches ich in der Schweiz noch nie im Angebot fand.

Diese Tiere sind auch bei uns im Angebot: Hühner sowieso und auch ab und zu etwas vom Schwein. Allerdings meist nicht von solch glücklichen Schweinen wie hier. Dieses Exemplar darf frei durch die Strassen ziehen - bei uns undenkbar.

In diesem Restaurant genehmigten wir uns noch ein Getränk, bevor wir uns wieder an Bord begaben. Wir wollten die lokale Wirtschaft unterstützen.

Zwei junge Mönche waren ebenfalls im Restaurant und bestaunten uns. Ich fragte, ob ich fotografieren konnte, was mir auch erlaubt wurde. Ohne Worte, nur mit Gesten.
