Willy Neuhaus Willy Neuhaus
  • Home
  • Wer bin ich
    • Willy Neuhaus
      • Kategorieblog RSS Reise
      • Blog Test
  • Reisen
    • Aktuelle Reise!
    • Füsse auf Reisen - Fussies
    • Food Porn
    • Flucht vor dem Winter
      • Winter 25 / 26
      • Winter 24 / 25
      • Winter 23 / 24
      • Winter 22 / 23
      • Winter 21 / 22
      • Winter 20 / 21
      • Winter 19 / 20
      • Kein Winter für mich 18 / 19
      • Winter 17 / 18
      • Winter in der Wärme 16 / 17
      • Winterreise 15 / 16
      • Rund um die Welt 14 / 15
      • In Asien 12 / 13
      • Vietnam und Australien - 11 / 12
      • In der Wärme Mexicos - 10 / 11
      • Down Under 09 / 10
      • Mexico's Pazifikküste 08 / 09
      • Florida und On the Road to California - 07 / 08
    • Reisen nach Jahren
      • 2026
      • 2025
      • 2024
      • 2023
      • 2022
      • 2021
      • 2020
      • 2019
      • 2018
      • 2017
      • 2016
      • 2015
      • 2014
      • 2013
      • 2012
      • 2011
      • 2010
      • 2009
      • 2008
      • 2007
      • 2006
      • 2003
    • Reisen nach Regionen
      • Afrika
        • Kenya
        • Namibia
        • Tanzania
        • Zambia
        • South Africa
        • Cabo Verde
      • Asien
        • Burma / Myanmar
        • Cambodia
        • Indonesia
        • Laos
        • Sri Lanka
        • Thailand
        • Vietnam
        • Malaysia
        • Singapore
        • China
      • Cruises
      • Europa
        • Austria
        • France
        • Italia
        • Malta
        • Spain
        • Germany
        • Schweden
        • Island
        • Gibraltar
        • Portugal
      • Karibik
      • Nordamerika
        • USA
        • Mexico
      • Central America
        • Costa Rica
        • Panama
      • Ozeanien
        • Australia
        • New Zealand
        • South Pacific
      • Südamerika
      • Middle East
    • Coiffeurbesuche
  • Fast ein Tagebuch
  • Meine Bilder
  • Unser Haus in Orselina
    • Was läuft hier?
    • Stimmungen über dem Lago Maggiore
  • Verschiedenes
    • Spass und Witziges
    • Interessant und nützlich
    • Von mir gepflegte Websiten
    • Musik
Details
Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Vietnam 11 / 12
30. Dezember 2011

Ein Pass macht seinem deutschen Namen alle Ehre

Ein Rätsel für alle unsere Leser: Wie heisst dieser Pass, der hier zu sehen ist auf Deutsch? Die Antwort steht am Ende dieses Beitrages. Heute machten wir den Transfer mit einem Privatauto mit Chaffeur von Hue nach Hoi An, für die 136 km brauchten wir knapp 5 Stunden. Vietnams Hauptstrasse 1A, die Verbindung zwischen Ha Noi im Norden und Sai Gon im Süden war heute unsere Route. Meist führt sie mitten durch die Dörfer und mit dem starken Verkehr ist die maximale Geschwindigkeit mit 70 km/h für einige wenige Strecken das Höchste der Gefühle.

Bei der Fahrt vom Pass (496 m.ü.M.) hinunter ans Meer gibt es für die Lastwagen Escape-Lanes, mit Kies bedeckte, leicht ansteigende Rampen, welche dem Chauffeur bei Bremsproblemen weiter helfen. Interessant ist die Schreibweise der Aufforderung zur Benutzung: No Stop Ping. Viele englische Worte werden in Vietnam auf den Schildern getrennt geschrieben, mit jeder Silbe beginnt ein neues Wort. Vermutlich hängt dies mit der vietnamesischen Lautschrift zusammen, welche ähnlich wie chinesisch in Silben schreibt. Dass Vietnamesisch seit dem französischen Jesuiten Alexandre de Rhodes (1591 - 1660) ab 1651 in lateinischen Buchstaben geschrieben wird, hilft auch nicht wirklich weiter: Die Worte erschliessen uns auch so ihre Bedeutung nicht.

Zu Beginn war diese Schriftweise ausschliesslich den Missionaren vorbehalten, erst 1910 wurde sie dann für die allgemeine Bevölkerung eingeführt. Vokale werden mit einer Vielzahl von Spezialzeichen ergänzt, welche auf die Betonungen hinweisen. Ein „A“ kann auf sechs verschiedene Arten ausgesprochen werden, wobei die Bedeutung immer wieder eine andere ist

Eine Stele aus dem 13. Jhdt. in My Son zeigt die alte vietnamesische Schrift, welche zu den unverständlichen Worten noch die für uns unleserlichem Schriftzeichen addiert. Die modernen Vietnames können diese Zeichen ebenso wenig deuten, ihr Gebrauch verlor sich im Laufe der Zeiten.

Aus einem Reiseführer habe ich die folgende Erklärung der Zeichen am Beispiel des Wortes „Ma“ und den unterschiedlichen Bedeutungen, welche das Wort durch die Sonderzeichen erhält:

Zeichen  Sprechweise      Bedeutung

ma          Normalton          Geist, Gespenst
mà          fallend                aber
má          ansteigend         Mutter
mạ          tiefer                  Reissetzling
mả          Frageton            Grab
mã          unterbrochen     steigend Pferd

Wie dieses Beispiel eindrücklich zeigt, lohnt es sich vor der Aussprache eines Wortes genaue Informationen über die Betonung ein zu holen. Sonst könnte der Schuss ins Auge gehen!

Sprach-Afficionados finden bei Wikipedia viel mehr und detaillierte Informationen. Insbesondere Logopädinnen finden hier viel entsprechendes Wissen.

Die Escape-Lane von Nahem gesehen ist für den Lastwagenfahrer nicht wirklich eine Hilfe. Ein bremsenloser Lastwagen würde hier zuerst mal ein riesiges Blutbad anrichten und erst dann stoppen. Die Kühe würden das Stoppen sicher beschleunigen ...

Wir besuchten auf dem Weg nach Hoi An noch die Marble-Mountains, die Marmor-Berge. Eine schöne Tempel-Anlage ist durch einen Lift gut erreichbar. Die Anweisungen zur Benutzung des Auszuges lösten bei uns ein kleines Schmunzeln aus. 18 Personen passen wohl nur in die Kabine, wenn alles Asiaten sind. Wohlbeleibte Europäer und noch mehr Circumferencially Challenged People (Umfangmässig Herausgeforderte oder zu gut Deutsch ganz einfach Fettsäcke) würden nicht mal hineinpassen. Ob sogar jemand auf die Idee käme, übergrosse Möbel mit zu nehmen, ist doch eher fraglich.

Den Marmor-Buddha lässt die ganze Sache richtig kalt, sein weises Lächeln erstirbt weder wegen des schlechten Wetters noch wegen des ganzen Blödsinns auf den Schildern. Der weisse Fleck über seinem Kopf ist die Quelle seiner himmlischen Erleuchtung in Form einer Energiesparlampe. Auch der Buddha geht mit der Zeit!

Von unserem Hotel in Hoi An aus geniessen wir einen schönen Ausblick auf Gemüsefelder und einen Kanal mit interessanten Booten. Auch im strömenden Regen ein beruhigender Anblick.

Zum Schluss noch die versprochene Auflösung: In deutsch heisst der Pass „Wolkenpass“. Auf vietnamesisch „Hai Van“, Meeres-Wolken-Pass. Die Fahrt muss sehr schön sein, wir können dies leider nicht bezeugen, da unsere Sicht stark eingeschränkt und durch den ständig laufenden Scheibenwischer erst noch wie in einem schlechten Film immer wieder unterbrochen war.

Vorheriger Beitrag: My Son und zwei überraschende Begegnungen auf dem Markt in Hoi An Zurück Nächster Beitrag: Die symmetrischen Kaisergräber von Hue Weiter

Aktuelle Reise

  • Sri Lanka Reise - Der Abschluss in Colombo
  • Sri Lankas Süd- und südliche Westküste
  • Von Nuwara Eliya an die Küste bei Tissamaharama oder kurz Tissa
  • Nuwara Eliya, der Höhenkurort der Engländer und eine Zugfahrt
  • Besuch in Kandy im Hochland von Sri Lanka

---> Mehr zur aktuellen Reise

Food Porn

  • Was isst man in Wien bei Meissl&Schadn?
  • Pasta Fresca da Salvatore, am Singapur-Fluss, Singapur
  • Mango / Passionfruit Smoothie im Centara Grand in Hua Hin
  • Fleisch bis die Ohren läuten ... Parrilla La Estancia, Buenos Aires, Argentina
  • Endlich wieder mal gute Steinpilze
  • Nachtessen im Peranakan Place, Malakka, Malaysia

---> Mehr aus "Food Porn"

Füsse auf Reisen - Fussies

  • Chengdu International Airport
  • Wat Muang - Thailands grösste Buddha-Statue
  • Dewundara Lighthouse, Sri Lanka
  • Hurulu Eco Park Viewpoint, Sri Lanka
  • Galle Face Hotel, Colombo, Sri Lanka
  • Forbidden City, Beijing, China

---> Mehr zu Füsse auf Reisen

Links / Impressum / Datenschutz / Sitemap