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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Laos 13
In Pakse wohnen wir direkt am Mekong
Heute vormittag flogen wir von Vientiane in Richtung Süden nach Pakse, eine knappe Stunde Flugzeit statt 700 km auf der Strasse. Für die 700 km hätten wir gut und gerne zwei volle Tage gebraucht und dazu noch etwa 400 CHF bezahlen müssen. Der Flug kostete für zwei Personen 260 US$. Billiger, bequemer, sicherer und schneller.

Damit auch heute noch ein Tempel und Mönche vorkommen, habe ich mir gestern ein Bild aufgegespart. Ho Pha Keo ist ein Museum buddhistischer Kultur mit vielen typisch laotischen Buddha-Statuen. Auch Mönche schauen sich diese Anlage gern an. So, nun reichts vorerst mit Buddha!

Wen dieses Haus am Ufer des Mekongs an französische Architektur erinnert, liegt völlig richtig. In der Grande Nation finden sich vergleichbare Häuser in grosser Zahl. Dies ist heute ein privates Wohnhaus, der Zugang ist abgeriegelt.

In der Innenstadt von Pakse sind die Häuser modern und recht grosszügig angelegt. Insgesamt macht die Stadt jedoch einen eher schläfrigen Eindruck. Pakse ist mit mehr als 100'000 Einwohnern immerhin die drittgrösste Stadt des Landes. Nach dem Gewirr und Hektik in Vientiane ist die gemächliche eine wohltuende Abwechslung. Wobei Hektik in Laos schon aufkommt, wenn mehr als 3 Autos in dieselbe Richtung fahren. Generell ist Laos ein sehr gemütliches Land, wo die Uhren langsamer laufen.

Auch diese Häuserzeile macht einen französisch-tropischen Eindruck. Leider ist es in Laos nahezu unmöglich, ein Bild zu machen, in dem keine Drähte dem Himmel durchziehen. Sowohl Strom als auch Telekommunikationsleitungen verlaufen meist über Masten. Und manchmal bin ich schlicht zu faul, sämtliche Drähte aus den Bildern zu entfernen.

In allen Städten Laos trafen wir die Losverkäufer für die nationale Lotterie. Wieviele Laoten jede Woche ihr Einkommen aufs Spiel setzen, entzieht sich meiner Kenntnis. Angesichts der vielen Losverkäufer nehme ich jedoch an, dass die Spielerei eine weit verbreitete Leidenschaft ist.

Direkt von unserem Balkon aus sehen wir den riesigen Mekong, einen der grössten Flüsse Asiens. Im warmen Licht der untergehenden Sonne kommen die Eigenfarben der Dinge sehr schön zur Geltung. Der Mekong fliesst hier träge dem Meer entgegen, welches immer noch viele hundert km entfernt liegt. Zuerst fliesst er noch bis in den tiefen Süden Laos, bevor er nach Kambodscha übertritt und dann jenes Land durchquert. In Vietnam schliesslich nähert er sich dem Ziel, im riesigen Delta südlich vob Saigon mündet er im südchinesischen Meer.

Diese Häuser an einer Ausfallstrasse Pakses in Richtung Süden und unseres Hotels, sind ebenfalls französisch inspiriert. Sie beherbergen den neuen Markt der Stadt.

Unser tägliches Bier genossen wir heute auf der Terrasse unseres Hotels. Begleitet von einem schönen Sonnenuntergang schmeckte das Bier noch viel besser. Leider ist das Hotel nahezu menschenleer, doch die Küche war für uns und zwei Franzosen geöffnet und zauberte typisch laotische Gerichte hervor.
