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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Alice Springs: East MacDonnell Ranges
Die MacDonnell Ranges laufen 400 km in Ost-West-Richtung quer durch die Wüste bei Alice Springs. Heute besuchte ich die östliche Kette, welche weniger Besucher aufweist.

Die Bergkette wird immer wieder durch Schluchten unterbrochen, so auch hier. Bei diesen kleinen Schluchten haben sich Flüsse durch die Bergkette gefressen; durch den Einschnitt kann man zu dieser Zeit trockenen Fusses auf die andere Seite der Kette gelangen.

Je nach Regenfällen ist hier kein Durchkommen, da die letzten Regen in dieser Zeit schon lange zurückliegen, waren heute sämtliche Klusen problemlos begehbar.

Aborigines haben an diversen Stellen ihre Gemälde hinterlassen, hier sind es stilisierte 3 Raupen, welche mit der Geschichte der Eingeborenen zu tun haben. Mit Naturfarben, zermahlenen Steinen, wurden diese Figuren auf die Wände gemalt. Heute werden die Malereien durch einen Zaun vor neugierigen Touristen geschützt. Sonst gibt es in dieser Gegend keinerlei Aufsicht.

Diese Felsformation zeugt von einiger geologischer Aktivität in der Vergangenheit. Früher lagen diese Schichten waagrecht auf dem Boden, im Laufe der Zeit wurden sie aufgestellt. Die weissen Eukalypten ergeben mit ihren saftig grünen Blättern einen wunderbaren Farbkontrast.

Eine andere seltsame Gesteinsformation heisst Corroboree-Rock, er hat bei den Aborigines ebenfalls eine Bedeutung, welche sich mir allerdings nicht erschliesst. Mich faszinierten die beiden Löcher auf der linken Seite des Felsen.

Ich wollte zu einer Schlucht fahren, welche auf der Hinterseite der MacDonnell Ranges liegt. Die Teerstrasse endete nach etwa 4 km und dann hätte ich nochmals 4 km in diesem Bachbett fahren müssen, was mir mit dem Camper dann doch zu gefährlich war. Der Sand kann tief sein und ich wollte nicht stecken bleiben. Zumal in dieser Gegend kein Telefonempfang bestand und auch praktisch kein Verkehr herrschte. Also rechtsumkehrt, zurück nach Alice Springs.

Eine grosse Echse, die mehr als einen Meter lang war, lag auf der Strasse, um die Wärme aufzunehmen. Als ich stoppte, machte sie sich sofort aus dem Staub auf einen nahen Felsen, wo ich trotzdem noch fotografieren konnte. Ein beeindruckendes Exemplar!

Etwas nördlich des Zentrums von Alice Springs liegt der Anzac-Hügel, hier steht ein Denkmal für die in den verschiedenen Kriegen des letzten und dieses Jahrhunderts gefallen australischen Soldaten. Auf der linken Seite die australische Flagge, rechts die Flagge der lokalen Aborigines.

Das Zentrum von Alice Springs mit den MacDonnell Ranges im Hintergrund. In der Verlängerung der Hauptstrasse liegt „The Gap“, der Durchgang durch die Ranges, durch welche auch der Stuart Highway in Richtung Süden führt. Mein Campground liegt gerade südlich der Ranges auf der östlichen Seite. Angenehm ruhig gelegen.
Morgen besuche ich die westlichen Ranges, auch dort gibt es wieder viele interessante geologische Besonderheiten.

Die Bergkette wird immer wieder durch Schluchten unterbrochen, so auch hier. Bei diesen kleinen Schluchten haben sich Flüsse durch die Bergkette gefressen; durch den Einschnitt kann man zu dieser Zeit trockenen Fusses auf die andere Seite der Kette gelangen.

Je nach Regenfällen ist hier kein Durchkommen, da die letzten Regen in dieser Zeit schon lange zurückliegen, waren heute sämtliche Klusen problemlos begehbar.

Aborigines haben an diversen Stellen ihre Gemälde hinterlassen, hier sind es stilisierte 3 Raupen, welche mit der Geschichte der Eingeborenen zu tun haben. Mit Naturfarben, zermahlenen Steinen, wurden diese Figuren auf die Wände gemalt. Heute werden die Malereien durch einen Zaun vor neugierigen Touristen geschützt. Sonst gibt es in dieser Gegend keinerlei Aufsicht.

Diese Felsformation zeugt von einiger geologischer Aktivität in der Vergangenheit. Früher lagen diese Schichten waagrecht auf dem Boden, im Laufe der Zeit wurden sie aufgestellt. Die weissen Eukalypten ergeben mit ihren saftig grünen Blättern einen wunderbaren Farbkontrast.

Eine andere seltsame Gesteinsformation heisst Corroboree-Rock, er hat bei den Aborigines ebenfalls eine Bedeutung, welche sich mir allerdings nicht erschliesst. Mich faszinierten die beiden Löcher auf der linken Seite des Felsen.

Ich wollte zu einer Schlucht fahren, welche auf der Hinterseite der MacDonnell Ranges liegt. Die Teerstrasse endete nach etwa 4 km und dann hätte ich nochmals 4 km in diesem Bachbett fahren müssen, was mir mit dem Camper dann doch zu gefährlich war. Der Sand kann tief sein und ich wollte nicht stecken bleiben. Zumal in dieser Gegend kein Telefonempfang bestand und auch praktisch kein Verkehr herrschte. Also rechtsumkehrt, zurück nach Alice Springs.

Eine grosse Echse, die mehr als einen Meter lang war, lag auf der Strasse, um die Wärme aufzunehmen. Als ich stoppte, machte sie sich sofort aus dem Staub auf einen nahen Felsen, wo ich trotzdem noch fotografieren konnte. Ein beeindruckendes Exemplar!

Etwas nördlich des Zentrums von Alice Springs liegt der Anzac-Hügel, hier steht ein Denkmal für die in den verschiedenen Kriegen des letzten und dieses Jahrhunderts gefallen australischen Soldaten. Auf der linken Seite die australische Flagge, rechts die Flagge der lokalen Aborigines.

Das Zentrum von Alice Springs mit den MacDonnell Ranges im Hintergrund. In der Verlängerung der Hauptstrasse liegt „The Gap“, der Durchgang durch die Ranges, durch welche auch der Stuart Highway in Richtung Süden führt. Mein Campground liegt gerade südlich der Ranges auf der östlichen Seite. Angenehm ruhig gelegen.
Morgen besuche ich die westlichen Ranges, auch dort gibt es wieder viele interessante geologische Besonderheiten.
