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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Alice Springs - Western MacDonnell Ranges
Wie ich mir gestern vornahm, fuhr ich heute in den Westen von Alice Springs. Die westlichen MacDonnell Ranges erstrecken sich von hier einige 100 km in diese Richtung. Ganz so weit wollte ich jedoch nicht fahren. Zwei der bekannteren geologischen Formationen, die näher liegen, zogen mein Interesse auf sich.

Zuerst jedoch traf ich diesen hübschen Vogel beim Campgroud. Er hat etwa die Grüsse einer Meise bei uns, ist aber von einem betörenden Blau. Er war sehr nervös und entsprechend schwierig war es, ein einigermassen gutes Bild zu schiessen.

Die erste interessante Schlucht heisst Simpsons Gap, sie liegt etwa 18 km westlich von Alice Springs. Vom Parkplatz aus führt ein mehr oder weniger ebener Wanderweg in die Schlucht hinein. In der Mitte zwischen den beiden Seiten der Schlucht lag heute noch ein wenig Wasser, das Baden war darin aber nicht erlaubt.

Auf der einen Seite der Schlucht liegen viele Felsbrocken, welche zu früheren Zeiten vom massiven Fels abbrachen und nun Heimat für einige Schwarzfuss-Wallabies sind. Ich sah eines davon ganz kurz oben an der Geröllhalde, bevor es hinter einem Steinbrocken verschwand. Zu schnell für den Fotografen. Auch bis ich nach einer halben Stunde wieder wegging, zeigte es sich nicht mehr.

Zum Glück hatten die Parkranger Mitleid mit mir und stellten eine Skulptur in Lebensgrösse beim Eingang in die Schlucht auf einen Steinhaufen. So konnte ich mindestens noch ein Bild schiessen.

Diese Echse ist keine Skulptur, sie geniesst die Sonne auf einem kleinen Termitenhügel. Vom Kopf bis zur Schwanzspitze misst sie etwa 40 cm, wobei das Längste der Schwanz ist. Auch hinten lebt sie auf grossen Füssen!
50 km weiter westlich liegt der Standley Chasm, eine spektakuläre Felsspalte. Vom Parkplatz aus geht hier ein 1.2 km langer Wanderweg in die Schlucht, bis der Weg schliesslich an dieser Felsspalte endet. Glücklicherweise hatte ich meinen Gehstock im Rucksack, ohne wäre ich hier nie und nimmer hoch- und noch weniger wieder hinunter gekommen. Ein Bachbett mit grossen Steinen und immer wieder Stellen mit Wasser und nur wenigen Steinen, über die man einigermassen trockenen Fusses auf die andere Seite des Ufers kam. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt! Den schmutzigen Sandalen nahm ich mich auf dem Campground an.

Erstaunlich, wie ein grosser Eukalyptus an dieser Stelle wachsen kann. In den ersten Jahren seines Wachstums floss hier sicher kein Wasser, erst ab einer gewissen Grösse vermochte er den Fluten stand zu halten.

An dieser Stelle ragen die Felswände auf beiden Seiten 50 m hoch und der Spalt zwischen den Wänden ist am Boden knappe 3 m breit. Hier ist der Weg zu Ende, die Felsbrocken versperren den Durchgang und ein Drahtseil verschafft der Verbotstafel noch zusätzlichen Nachdruck.

Cycads (Macrozamia macdonnellii) sind eine Pflanzenart, welche an dieser isolierten Stelle überlebt haben.

Auf dem Weg zurück nach Alice Springs lag ein Teil der MacDonnell Ranges auf der rechten Seite, von der tiefer stehenden Sonne schön rot gefärbt. Die oberste Schicht der Berge ist ein versteinerter Sandstrand, der vor etwa 900 Millionen Jahren vom warmen Wasser umspült wurde. Damals lag Alice Springs noch am Meer, in der Zwischenzeit ist auf unserem Planeten einiges passiert!

Zuerst jedoch traf ich diesen hübschen Vogel beim Campgroud. Er hat etwa die Grüsse einer Meise bei uns, ist aber von einem betörenden Blau. Er war sehr nervös und entsprechend schwierig war es, ein einigermassen gutes Bild zu schiessen.

Die erste interessante Schlucht heisst Simpsons Gap, sie liegt etwa 18 km westlich von Alice Springs. Vom Parkplatz aus führt ein mehr oder weniger ebener Wanderweg in die Schlucht hinein. In der Mitte zwischen den beiden Seiten der Schlucht lag heute noch ein wenig Wasser, das Baden war darin aber nicht erlaubt.

Auf der einen Seite der Schlucht liegen viele Felsbrocken, welche zu früheren Zeiten vom massiven Fels abbrachen und nun Heimat für einige Schwarzfuss-Wallabies sind. Ich sah eines davon ganz kurz oben an der Geröllhalde, bevor es hinter einem Steinbrocken verschwand. Zu schnell für den Fotografen. Auch bis ich nach einer halben Stunde wieder wegging, zeigte es sich nicht mehr.

Zum Glück hatten die Parkranger Mitleid mit mir und stellten eine Skulptur in Lebensgrösse beim Eingang in die Schlucht auf einen Steinhaufen. So konnte ich mindestens noch ein Bild schiessen.

Diese Echse ist keine Skulptur, sie geniesst die Sonne auf einem kleinen Termitenhügel. Vom Kopf bis zur Schwanzspitze misst sie etwa 40 cm, wobei das Längste der Schwanz ist. Auch hinten lebt sie auf grossen Füssen!
50 km weiter westlich liegt der Standley Chasm, eine spektakuläre Felsspalte. Vom Parkplatz aus geht hier ein 1.2 km langer Wanderweg in die Schlucht, bis der Weg schliesslich an dieser Felsspalte endet. Glücklicherweise hatte ich meinen Gehstock im Rucksack, ohne wäre ich hier nie und nimmer hoch- und noch weniger wieder hinunter gekommen. Ein Bachbett mit grossen Steinen und immer wieder Stellen mit Wasser und nur wenigen Steinen, über die man einigermassen trockenen Fusses auf die andere Seite des Ufers kam. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt! Den schmutzigen Sandalen nahm ich mich auf dem Campground an.

Erstaunlich, wie ein grosser Eukalyptus an dieser Stelle wachsen kann. In den ersten Jahren seines Wachstums floss hier sicher kein Wasser, erst ab einer gewissen Grösse vermochte er den Fluten stand zu halten.

An dieser Stelle ragen die Felswände auf beiden Seiten 50 m hoch und der Spalt zwischen den Wänden ist am Boden knappe 3 m breit. Hier ist der Weg zu Ende, die Felsbrocken versperren den Durchgang und ein Drahtseil verschafft der Verbotstafel noch zusätzlichen Nachdruck.

Cycads (Macrozamia macdonnellii) sind eine Pflanzenart, welche an dieser isolierten Stelle überlebt haben.

Auf dem Weg zurück nach Alice Springs lag ein Teil der MacDonnell Ranges auf der rechten Seite, von der tiefer stehenden Sonne schön rot gefärbt. Die oberste Schicht der Berge ist ein versteinerter Sandstrand, der vor etwa 900 Millionen Jahren vom warmen Wasser umspült wurde. Damals lag Alice Springs noch am Meer, in der Zwischenzeit ist auf unserem Planeten einiges passiert!
