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Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil1: Sydney to Cairns
28. Januar 2012

Noch mehr Superlative und geniales Recycling

Direkt vor unserem gestrigen Campground in Lucinda steht eine gigantische Anlage, welche einmal mehr einen Superlativ darstellt. Vor der Abreise heute Morgen sahen wir uns die Struktur noch an.

Das Verladeterminal für raffinierten Zucker reicht 6.5 km ins Meer hinaus, wo grosse Frachtschiffe beladen werden können. Der Zucker wird in riesigen Förderbändern transportiert, welche selbstverständlich überdeckt sind. Sonst käme statt Zucker wohl eher Zuckerwasser bei den Schiffen an. Leider ist das Begehen oder auch Befahren der Anlage verboten, sonst wären wir sicher bis zum äussersten Punkt vorgestossen. Die Lagerhäuser am Ufer fassen 230‘000 Tonnen Zucker, auch dies eine unvorstellbar grosse Menge. In ganz Queensland stehen jederzeit 2.5 Mio. Tonnen Zucker zum Abruf bereit, wieviele Caramelköpfli lassen sich damit wohl herstellen? (Ein Tip: 7 Caramelköpfli brauchen 200 g Zucker, dazu kommen noch 4 Eier, man rechne ...)

Der nächste Superlativ wartete nur wenige Dutzend Kilometer entfernt. In Tully wurde 1950 ein Australien-Rekord aufgestellt. In diesem Jahr fielen 7.93 m Regen! Im März 1967 fiel ein weiterer Rekord: Innerhalb von nur 48 Stunden fielen 1.32 m Regen. In einem „normalen“ Jahr fallen immer noch 4.17 m übers Jahr verteilt. Kein Wunder, dass das Wahrzeichen der Stadt ein Gummistiefel ist. Die Stadt wirbt mit einem Augenzwinkern als „A pretty wet place“ für sich, ein Slogan, der für einmal wirklich stimmt.

Was mir in Australien positiv auffällt, ist dass hier zwar auch vieles als „greatest“, „best“, „largest“ und so weiter benannt wird. Im Gegensatz zu den USA aber fast immer mit „best of Australia“ oder auch „largest of Australien“ als Zusatz. In den USA ist immer gerade alles „worlds-greatest“, auch wenn der benannte Gegenstand nur in den USA wichtig ist. Die Aussis sind wohltuend bescheiden und nicht so grossmäulig wie die Amis.

Der Stiefel ist im Innern besteigbar, von oben geniesst man eine schöne Aussicht über das Städtchen. Der Blick nach unten zeigt, wie ein Insekt einen grünen Baumfrosch sieht, welcher gerade Hunger hat. Ziemlich beängstigend! Zum Glück sind wir Menschen nicht auf dem Speisezettel der Frösche, dafür aber verzehrt ein solcher unzählige Mücken, was dann wiederum uns Menschen hilft.

In der Nähe unserer heutigen Station South Mission Beach errichtete die Gemeinde einen 1.5 km langen Rundweg im Regenwald, wo sich auf guten Wegen die Natur beobachten lässt. Zwar regnete es heute nicht, völlig durchnässt waren wir aber trotzdem. Die Hitze vom 34 Grad zusammen mit der enormen Luftfeuchtigkeit liess den Schweiss nur so tropfen. Zum Glück verfügt unser heutige Campground über einen schönen Pool, so dass nach einer erfrischenden Dusche das angenehm warme Wasser lockte.

Auf dem Weg trafen wir allerhand Pflanzen, unter anderem auch diese Frucht einer Pandanus-Palme. Für uns ungeniessbar, findet sie doch leicht Abnehmer. Unter anderem die Papageien lieben diese stachligen Früchte.

In vielen tropischen Regenwäldern findet sich die „Strangler Fig“ oder Würgefeige. Auf den ersten Blick sehen die Wurzeln für uns schön aus, wenn sie sich um den Wirtsbaum wickeln. Die Feigensamen gelangen im Kot von Vögeln auf die Bäume und spriessen in luftiger Höhe. Mit der Zeit senden die kleinen Feigenbäume Luftwurzeln nach untern und sobald diese in Kontakt mit dem Boden sind, ist dem Wachstum der Feige keine Grenze mehr gesetzt. Die Wurzeln umschlingen den Wirtsbaum und erwürgen ihn im Laufe der Zeit richtiggehend. Schliesslich stirbt der Wirt ab und nur noch die Feige steht als eigenständiger Baum. Diese Bäume sind innen hohl, da der abgestorbene Wirt mit der Zeit zerfällt.

Dieses Komplott klappt aber nicht immer. Dieser Wirt vermochte die Last der Feige nicht mehr zu tragen und stürzte um. Er riss die Feige mit, welche nun bereits von Pilzen verdaut wird. Die Natur rezykliert sämtliche Rohstoffe, nichts verfällt ungenutzt. Der ehemalige Killer wird nun selbst zum Opfer einer Gefahr, für welche er kein Rezept kennt.

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