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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 6. Etappe Fiji
Auf der Queensroad in Richtung Hauptstadt Suva
Suva, die Hauptstadt Fijis und die grösste Stadt des Südpazifiks liegt knappe 200 km von Nadi entfernt. Ich wollte diese Strecke nicht in einem Stück fahren, sondern langsamer reisen und mir in Ruhe die Landschaft ansehen. Wenn immer möglich fahre ich auf Nebenstrassen, doch hier ist dies nicht möglich - es gibt nur eine einzige Strasse.

Diese ist nicht sehr stark befahren, doch ist immer die volle Aufmerksamkeit gefragt, denn vor und in jeder Siedlung gibt es einige Sleeping Policemen, die nicht immer wie hier so klar markiert sind. Zwar ist auf der Insel die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, doch viele Einheimische halten sich nicht daran. Diesen Polizisten fand ich recht fies: Es lockt das 80-er Zeichen als Signal für das Durchdrücken des Gaspedals, doch kurz davor liegt noch ein Achsenbrecher.

Ich buchte ein schönes Hotel an einem breiten Strand, liess mein Gepäck im Hotel und wollte die Umgebung erkunden. Wie schon erwähnt, gab es in dieser Gegend kaum Nebenstrassen, welche Umwegfahrten ermöglichen. Nach einer knappen Stunde gab ich mein Ansinnen auf und kehrte ins Hotel zurück.

Auf meiner Erkundungstour fuhr ich entlang der Küste, wo ein Strand den anderen ablöste. Strände, die nicht in der Nähe eines Hotels oder einer Ortschaft liegen, sind meist nicht gereinigt. Reste von Vegetation, welche ins Meer gespült wurde, räumt niemand weg, denn es gibt rund um Fiji so viele Strände. In anderen Weltgegenden wäre dieser Strand ein Juwel und von Hotelanlagen gesäumt; hier ist er einfach ein anderer Strand. Das Hinterland ist auf der südlichen Seite der Insel von dichter Vegetation überwachsen.

Zurück im Hotel ging ich an den Strand und machte eine interessante Bekanntschaft. Ich bemerkte ein etwa 1.5 cm grosses Schneckengehäuse, welches sich bewegte und nahm es in die Hand. Der Grund für die Bewegung war sofort klar: Ein Einsiedlerkrebs hat sich in diesem verlassenen Gehäuse wohnlich eingerichtet. Seine Körperform passt sich genau den Umrissen des Gehäuses an, er kann mit seinen Scheren sogar den Eingang dicht verschliessen. Ich legte ihn auf den Rücken, damit ich sehen konnte, wie er seine Burg öffnet.

Sobald er sich sicher fühlte, kamen seine Gliedmassen zum Vorschein und er drehte sich wieder auf die andere Seite.

Kaum war er gedreht, macht er sich auf den Weg zu seinem nächsten Ziel, wo immer das war. Ich liess ihn wieder in Ruhe. Das Hotel verfügte auf einer kleinen Wiese über einige Liegestühle, einer davon war mein Ziel. Ich las in Ruhe Zeitung und genoss den wunderbaren Blick auf den Südpazifik.

Kurz vor 6 Uhr verdunkelte sich der Himmel und es sah aus, als ob bald die Hölle losbrechen würde. Das Unwetter verzog sich aber wieder und die Wolken leerten ihre Fracht im Meer aus. Mein Hotel verfügte über ein gutes Restaurant, welches auch Tische am Meer offeriert. Heute blieben diese allerdings geschlossen, die Mannschaft traute dem Frieden offensichtlich nicht.
Der bis jetzt einzige Nachteil dieser Insel sind aus meiner Sicht die kleinen, fliegenden Scheissdinger, welche einen hohen Ton von sich geben und deren Stich noch lange juckt. Mit etwas Mückenspray sind sie aber gut in Schach zu halten. Sonst erfüllt Fiji für mich alle Vorstellungen, welche ich mir vor meinem Besuch machte.

Diese ist nicht sehr stark befahren, doch ist immer die volle Aufmerksamkeit gefragt, denn vor und in jeder Siedlung gibt es einige Sleeping Policemen, die nicht immer wie hier so klar markiert sind. Zwar ist auf der Insel die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt, doch viele Einheimische halten sich nicht daran. Diesen Polizisten fand ich recht fies: Es lockt das 80-er Zeichen als Signal für das Durchdrücken des Gaspedals, doch kurz davor liegt noch ein Achsenbrecher.

Ich buchte ein schönes Hotel an einem breiten Strand, liess mein Gepäck im Hotel und wollte die Umgebung erkunden. Wie schon erwähnt, gab es in dieser Gegend kaum Nebenstrassen, welche Umwegfahrten ermöglichen. Nach einer knappen Stunde gab ich mein Ansinnen auf und kehrte ins Hotel zurück.

Auf meiner Erkundungstour fuhr ich entlang der Küste, wo ein Strand den anderen ablöste. Strände, die nicht in der Nähe eines Hotels oder einer Ortschaft liegen, sind meist nicht gereinigt. Reste von Vegetation, welche ins Meer gespült wurde, räumt niemand weg, denn es gibt rund um Fiji so viele Strände. In anderen Weltgegenden wäre dieser Strand ein Juwel und von Hotelanlagen gesäumt; hier ist er einfach ein anderer Strand. Das Hinterland ist auf der südlichen Seite der Insel von dichter Vegetation überwachsen.

Zurück im Hotel ging ich an den Strand und machte eine interessante Bekanntschaft. Ich bemerkte ein etwa 1.5 cm grosses Schneckengehäuse, welches sich bewegte und nahm es in die Hand. Der Grund für die Bewegung war sofort klar: Ein Einsiedlerkrebs hat sich in diesem verlassenen Gehäuse wohnlich eingerichtet. Seine Körperform passt sich genau den Umrissen des Gehäuses an, er kann mit seinen Scheren sogar den Eingang dicht verschliessen. Ich legte ihn auf den Rücken, damit ich sehen konnte, wie er seine Burg öffnet.

Sobald er sich sicher fühlte, kamen seine Gliedmassen zum Vorschein und er drehte sich wieder auf die andere Seite.

Kaum war er gedreht, macht er sich auf den Weg zu seinem nächsten Ziel, wo immer das war. Ich liess ihn wieder in Ruhe. Das Hotel verfügte auf einer kleinen Wiese über einige Liegestühle, einer davon war mein Ziel. Ich las in Ruhe Zeitung und genoss den wunderbaren Blick auf den Südpazifik.

Kurz vor 6 Uhr verdunkelte sich der Himmel und es sah aus, als ob bald die Hölle losbrechen würde. Das Unwetter verzog sich aber wieder und die Wolken leerten ihre Fracht im Meer aus. Mein Hotel verfügte über ein gutes Restaurant, welches auch Tische am Meer offeriert. Heute blieben diese allerdings geschlossen, die Mannschaft traute dem Frieden offensichtlich nicht.
Der bis jetzt einzige Nachteil dieser Insel sind aus meiner Sicht die kleinen, fliegenden Scheissdinger, welche einen hohen Ton von sich geben und deren Stich noch lange juckt. Mit etwas Mückenspray sind sie aber gut in Schach zu halten. Sonst erfüllt Fiji für mich alle Vorstellungen, welche ich mir vor meinem Besuch machte.
