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- Kategorie: Piemont 13
Moncalvo und Umgebung - auf der Suche nach einer neuen Unterkunft
Nachdem Brigitta und Kurt genau um die vereinbarte Zeit in Moncalvo eintrafen, machten wir uns bald auf den Weg ins Zentrum um unserer Lieblingsbar einen ersten Besuch abzustatten. Immer noch alles am selben Ort und in gleicher Qualität!
Anschliessend fuhren wir nach Castell'Alfero, wo wir für den heutigen Abend eine Reservation machten. An sich sollte in den Restaurants zu dieser Zeit genügend Platz sein, aber wir wollten sicher sein, dass wir einen Platz haben. Das Essen ist schlicht zu gut, um die Verfügbarkeit dem Zufall zu überlassen.
Asti war unser nächstes Ziel, wo wir nach einem Stadtbummel (Brigitte war einen guten Kikometer zu Fuss unterwegs!) in einer weiteren Bar einkehrten, um nach einem leichten Imbiss noch die obligaten Espressi zu geniessen.
Auf dem Rückweg nach Moncalvo besuchte wir noch die Sacro Monte di Crea, ein Klosterbau, der auf einem Hügelzug nahe bei Moncalvo steht. Die grosse Kirche mit dem Kloster geniesst einen schönen Blick über die Hügel des Monferrat, wie die hiesige Gegend heisst.

Die Kirche ist recht imposant, die gesamte Anlage wurde ab 1589 hier auf den Hügeln gebaut. Nach wiederholten Zerstörungen wurde sie letztmals zu Beginn des letzten Jahrhunderts restauriert.

Besonders interessant fand ich diesen Wegweiser, der einerseits zum Kloster hinweist und einige Unterkünfte anpreist. Der unterste Wegweiser zeigt zu einem Haus, welches leicht missverstanden werden kann: La Casa della Gioia ist vermutlich nicht, was die deutsche Übersetzung vermuten lässt: Haus der Freude oder eben Freudenhaus ... . Vielleicht ist es aber auch mehr meine schmutzige Phantasie, welche mit mir durchging.

Brigitta und Kurt schauen hier ganz interessiert durch eine Türe; wohl in der Hoffnung, dass sich dahinter ein gutes Restaurant oder doch zumindest eine Speisekarte befindet. Leider vergebens, es war lediglich eine Kapelle!
Wie ich schon gestern erwähnte, hat das Hotel, in dem wir uns schön öfter aufhielten, den Betrieb eingestellt und dient nun nur noch als Privatunterkunft. Die Locanda, in der wir uns diesmal einbuchten, überzeugt uns nicht vollkommen. Wir wollen in den nächsten Tagen eine neue Unterkunft finden, welche wieder unseren Ansprüchen vollauf genügt.

Nicht weit von Moncalvo entfernt trafen wir auf das Hotel Cascina Spinerola, welches sehr viel verspricht. Für Morgen Samstag Abend haben wir uns schon einmal zum Nachtessen angemeldet um zuerst einmal die Küche prüfen. Genaueres folgt noch!

Durch einen gedeckten Durchgang zwischen zwei Gebäuden zeigt sich der Dom von Moncalvo, die Lage der Cascina ist wirklich hervorragend. Falls die Küche genau wie die Lage überzeugt, haben wir einen neuen Standort gefunden.
