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- Kategorie: Puglia 23
Lecce - eine hübsche Stadt in Apulien
Für den heutigen Sonntag melde die Wetter-App starken Regen, auch Gewitter waren angesagt. Wir entschlossen uns deshalb, eine grössere Stadt zu besuchen, da es dort allenfalls Museen für eine Besichtigung gäbe. Die Wahl fiel auf Lecce, die reichste Stadt im Süden Italiens.
Als wir in der Stadt ankamen, liess der Regen nach und der blaue Himmel schaute ab und zu zwischen den dunklen Wolken hervor. Der starke Wind war allerdings recht unangenehm.

Wir begannen die Besichtigung bei der Porta di Napoli, dem einen der drei noch erhaltenen Stadttore von Lecce.

Hinter dem Stadttor steht ein Obelisk, der 1822 von einem lokalen Künstler zu Ehren des Besuchs des Königs beider Sizilien hier errichtet wurde.

Der Duomo Santa Maria dell’Assunta ist die grösste Kirche der Stadt. Sie dominiert die Piazza Duomo, einen grossen Platz, welcher ausschliesslich über einen einzigen, schmalen Zugang erschlossen wird. Der Grundstein für den Duomo wurde schon 1114 gelegt doch wurde dieser erst in der Mitte des 17. Jhdt. fertig gebaut. Der Campanile misst 68 m und wurde zusammen mit dem Duomo fertiggestellt.

Auch die Römer hinterliessen in der Stadt ihre Spuren, vom Amphitheater sind nur mehr einige Reste vorhanden. Die Ränge, welche ursprünglich zwischen 10 und 14’000 Besuchern Platz geboten haben sollen, sind lediglich zur Hälfte freigelegt. Der Rest ist unter den angrenzenden Häusern verborgen und wird dies vermutlich auch bleiben. Jeden alten römischen Stein freizulegen hiesse die Stadt abbrechen, da nahezu überall solche Reste zu finden sind.

Teile der Eingangsmauern wurden schon freigelegt. Im Theater finden im Sommer offenbar Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Während unseres ganzen Besuchs fiel kein einziger Regentropfen, erst auf der Rückfahrt mussten wir uns auf der Strasse durch tiefe Pfützen kämpfen. Auch Blitze und Donner begleiteten unsere Rückfahrt. Unser Timing für die Stadtwanderung erwies sich im Nachhinein als perfekt.
