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- Kategorie: Herbst 11: Teil Mexico
Champoton: Der Kreis ist geschlossen
Auf dem Weg von Merida nach San Cristobal de las Casas fuhren wir durch Champotón und folgten dann der Küste nach Ciudad del Carmen. Heute kamen wir von Palenque über Escárcega nach Champotón und schlossen so unseren Kreis.

Unterwegs kehrten wir in Escárcega für einen kleinen Imbiss ein, wo Otto ein halbes Hühnchen verspiess. Interessant war die Beschriftung der Toiletten.

Die Toilette für die Damen hiess „Pollas“ oder Huhn, während die Männer mit

„Pollos“ oder Gockel angeschrieben waren. Eine witzige Art, die Bedürfnisanstalten zu beschreiben! Oft stehen in Mexico einfach „Damas“ und „Caballeros“ an den Türen.

Am späteren Nachmittag trafen wir in Campeche ein, einer alten Hafenstadt am Golf von Mexico. Hier bauten die Spanier an der höchsten Stelle der Küste ein Fort zur Verteidigung, welches wir noch vor Sonnenuntergang besuchten. Hier die Befestigungsanlage von hinten mit dem in den Boden eingelassenen Zugangsweg.

Vom Dach der Festung zeigt sich der Golf im Hintergrund auch durch die Schiessscharten mit den alten Kanonen.

Der Wassergraben rund um den Kern der Festung ist heute leer und mit Grass überwachsen.

Die alten Kanonenläufe sind stark verwittert, die Lafetten sind neueren Datums. Die Läufe sehen aus, als ob sie aus einem untergegangenen Schiff stammen und einige Jahrhunderte auf dem Meeresgrund lagen. Zum Schiessen taugen sie auf jeden Fall längst nicht mehr. Zur Zierde jedoch allemal.
