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- Kategorie: Atlantik, USA und Mexico 14 - Teil 2 Route 66
Besuch bei Familie
Wie beinahe jedes Jahr besuchte ich meine Tante Lydia in Sunnyvale, wo sie seit über 40 Jahren wohnt. Zusammen mit meiner Cousine machten wir über Mittag einen Ausflug an den Pazifik nach Santa Cruz, wo wir auf dem Pier einen feinen Lunch genossen. Kein Food Porn, den entsprechenden gibt es hier.
Einige interessante Autos fielen mir entlang der Route auf. Ein Inspektor der schweizerischen Strassenverkehrsämter würde vermutlich mehrere Herzinfarkte in Serie erleiden, wenn er hier unterwegs wäre. Dieser Kotflügel würde wohl keinen Rosttest überstehen.
Noch interessanter dieses Modell: Der Fahrer hielt an, stieg aus und öffnete die Beifahrertüre um irgend etwas zu suchen. Vermutlich eine Fischerrute. Interessant an diesem Modell ist das linke vordere Licht, welches doch noch einigermassen in die richtige Richtung zu zeigen scheint. Hauptsache es fährt!
Auf der Rückfahrt wollten wir auf der Passhöhe noch schnell anhalten um etwas Früchte zu kaufen. Dort gab es bis vor Kurzem ein Geschäft, wo Früchte und Gemüse aus der Region verkauft wurden. Nicht mehr, nun werden nur noch Kräuter verkauft. Ganz spezielle Kräuter, welche geraucht werden: Marihuana, welches in California legalisiert ist.
Legalisiert heisst nun aber nicht im freien Verkauf, zum Bezug braucht es ein ärztliches Rezept. Nur mit einem solchen bewaffnet darf man die Türglocke betätigen, worauf sich der Zugang ins Paradies öffnet. Die ganze Gesetzgebung ist recht kompliziert: Ein sogenannter Provider darf für einen oder mehrere Patienten Marihuana anbauen und dem Patienten auch liefern, allerdings darf er dies nicht selber konsumieren - es sei denn, auch er verfüge über ein Rezept. Die Gesetzgebung ist sehr bürokratisch, immerhin ist es dem Provider erlaubt, sich für seine Dienst auch monetär entschädigen zu lassen!
Mehrere Staaten im Westen der USA haben den Gebrauch von Hasch entkriminalisiert und so viel ich höre, soll es recht einfach sein, ein entsprechendes Rezept zu erhalten.
Noch weiter geht Colorado bei seiner Politik: Seit 2013 darf jeder Einwohner über 21 Jahren maximal 6 Pflanzen privat züchten, allerdings dürfen nicht mehr als die Hälfte gleichzeitig im Blütenstadium sein. Man darf das Marihuana als Privatperson auch verschenken (!) und sogar auf sich tragen!
Jeder Tourist kann in Colorado Marihuana kaufen, auf sich tragen und konsumieren. Aus dem Staat darf es jedoch nicht ausgeführt werden - nur die eigenen Einwohner sollen High sein können! Auch am internationalen Flughafen von Denver ist Marihuana verboten. Immerhin eine Oase für die Nichtbekifften. Die Regeln für das Tragen von Marihuana sind stärker als jene für das Tragen von Schusswaffen. Deren Verwendung ist sogar in der Bundesverfassung verankert, Marihuana erst mal auf bundesstaatlicher Ebene. Aber immerhin.

Einige interessante Autos fielen mir entlang der Route auf. Ein Inspektor der schweizerischen Strassenverkehrsämter würde vermutlich mehrere Herzinfarkte in Serie erleiden, wenn er hier unterwegs wäre. Dieser Kotflügel würde wohl keinen Rosttest überstehen.

Noch interessanter dieses Modell: Der Fahrer hielt an, stieg aus und öffnete die Beifahrertüre um irgend etwas zu suchen. Vermutlich eine Fischerrute. Interessant an diesem Modell ist das linke vordere Licht, welches doch noch einigermassen in die richtige Richtung zu zeigen scheint. Hauptsache es fährt!

Auf der Rückfahrt wollten wir auf der Passhöhe noch schnell anhalten um etwas Früchte zu kaufen. Dort gab es bis vor Kurzem ein Geschäft, wo Früchte und Gemüse aus der Region verkauft wurden. Nicht mehr, nun werden nur noch Kräuter verkauft. Ganz spezielle Kräuter, welche geraucht werden: Marihuana, welches in California legalisiert ist.

Legalisiert heisst nun aber nicht im freien Verkauf, zum Bezug braucht es ein ärztliches Rezept. Nur mit einem solchen bewaffnet darf man die Türglocke betätigen, worauf sich der Zugang ins Paradies öffnet. Die ganze Gesetzgebung ist recht kompliziert: Ein sogenannter Provider darf für einen oder mehrere Patienten Marihuana anbauen und dem Patienten auch liefern, allerdings darf er dies nicht selber konsumieren - es sei denn, auch er verfüge über ein Rezept. Die Gesetzgebung ist sehr bürokratisch, immerhin ist es dem Provider erlaubt, sich für seine Dienst auch monetär entschädigen zu lassen!
Mehrere Staaten im Westen der USA haben den Gebrauch von Hasch entkriminalisiert und so viel ich höre, soll es recht einfach sein, ein entsprechendes Rezept zu erhalten.
Noch weiter geht Colorado bei seiner Politik: Seit 2013 darf jeder Einwohner über 21 Jahren maximal 6 Pflanzen privat züchten, allerdings dürfen nicht mehr als die Hälfte gleichzeitig im Blütenstadium sein. Man darf das Marihuana als Privatperson auch verschenken (!) und sogar auf sich tragen!
Jeder Tourist kann in Colorado Marihuana kaufen, auf sich tragen und konsumieren. Aus dem Staat darf es jedoch nicht ausgeführt werden - nur die eigenen Einwohner sollen High sein können! Auch am internationalen Flughafen von Denver ist Marihuana verboten. Immerhin eine Oase für die Nichtbekifften. Die Regeln für das Tragen von Marihuana sind stärker als jene für das Tragen von Schusswaffen. Deren Verwendung ist sogar in der Bundesverfassung verankert, Marihuana erst mal auf bundesstaatlicher Ebene. Aber immerhin.
